Tag Archives: Cospudener See

Stadt Leipzig: Cospudener See – Sanierung der Holzsteganlage am Nordufer

27 Jul

Pressemitteilung der Stadt Leipzig vom 25.07.2013

Die knapp zwei Kilometer lange Holzsteganlage am Nordufer des Cospudener Sees soll bis 2017 schrittweise saniert werden. Im Haushaltsjahr 2013 werden dafür 100.000 Euro im Finanzhaushalt bereit gestellt, die Mittelbereitstellung ab 2014 erfolgt vorbehaltlich der Beschlussfassung und Genehmigung der jeweiligen Haushaltspläne. Die Gesamtkosten bis 2017 werden mit rund 750.000 Euro veranschlagt.

Cospudener See - Nordstrand mit Strandweg. Foto: Bernd Reiher

Cospudener See – Nordstrand mit Strandweg. Foto: Bernd Reiher

 

Die umfangreiche Holzsteganlagen wurde in den Jahren 1998/1999 im Rahmen der EXPO 2000 als wichtiger Bestandteil der Ufergestaltung angelegt. Sie erfreut sich größter Beliebtheit bei Spaziergängern und Radfahrern.

Leipzig hat das Nordufer des Cospudener Sees langfristig an die Pier 1 GmbH & Co KG, verpachtet und ist aber als Verpächterin auch für die Erhaltung der Holzstege zuständig. Die Steganlage ist inzwischen dreizehn Jahre alt. Aufgrund des natürlichen Verschleißes durch Wind, Wetter und Abnutzung befindet sie sich in sanierungswürdigem Zustand.

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Grüne Landkreis Leipzig: Freie Fahrt für Motorboote – Der Sächsische Landtag beschließt neues Wassergesetz – Grüne kritisieren

17 Jul

Pressemitteilung B90/Die Grünen, Ortsgruppe Leipzig/Markkleeberg vom 12. Juli 2013

Der Sächsische Landtag hat auf seiner Sitzung am 11. Juli 2013 das „Gesetz zur Anpassung wasserrechtlicher Vorschriften“ verabschiedet. Darin enthalten auch die pauschale Einstufung von Seen im Südraum Leipzig einschließlich der Verbindungskanäle als schiffbar für motorgetriebene Sportboote.

Landtag Sachsen. Foto: Steffen Giersch. Quelle: Landtag Sachsen

Landtag Sachsen. Foto: Steffen Giersch. Quelle: Landtag Sachsen

Die Städte Leipzig, Markkleeberg, sowie der Sächsische Städte und Gemeindetag und mehr als 11.000 Bürgerinnen und Bürger per Unterschrift hatten sich gegen eine Aufnahme in das Gesetz ausgesprochen. Dem ist man leider nicht gefolgt. Joachim Schruth, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Markkleeberger Stadtrat, hält das Agieren für ein politisch falsches Signal. „Hier wird der Bürgerwille einfach ignoriert. Auch wenn die Schiffbarkeitserklärungen Einschränkungen hinsichtlich der Nutzungen vornehmen können, wird der Druck kommerzieller Investoren, etwa von Motorbootvermietern steigen.“

Tommy Penk, Kandidat der Grünen für die Bundestagswahl und Organisator der ersten Demo gegen eine Motorbootnutzung, hat die Diskussion im Landtag live im Internet verfolgt und war besonders enttäuscht vom Stimmverhalten der Markkleeberger Stadträtin Anja Jonas (FDP). Diese hatte, im Präsidium sitzend, eindeutig „pro Motorboote“ votiert. „Es wird deshalb weitere Aktionen geben, damit Motorboote nicht einfach so zugelassen werden können. Daher müssen wir die Zeit im Vorfeld der Bundestagswahl nutzen, um auf das Thema stärker Druck auszuüben. Im Wahlkampf steht das Thema ‚Sanfter Tourismus‘ für mich ganz weit oben“. Die Grünen hoffen dabei auf eine weiterhin breite Unterstützung durch die Bevölkerung.

Neuseenland – Markkleeberger See, Zwenkauer See, Cospudener See: Wasserschlange später, Harthkanal als nächstes

4 Jun

Die „Regionale Arbeitsgruppe Paragraph-4-Maßnahmen“ ist ein Gremium, in dem Vertreter der Landkreise Leipzig und Nordsachsen, der Stadt Leipzig, der Landesdirektion, des Sächsischen Oberbergamts, der LMBV und des Regionalen Planungsverbandes zusammenarbeiten. Der Ausschuss wurde dafür eingerichtet, zu klären, wie, wo und wann die Mittel zur Erhöhung des Folgestandards an ehemaligen Tagebauen (§4 des Bund-Länder-Abkommens zur Tagebausanierung) im Großraum Leipzig eingesetzt werden sollen.

Ein Schild am Südostufer des Cospudener Sees zeigt, wie der einmal durch den Harthkanal mit dem Zwenkauer See verbunden sein soll. Foto: Bernd Reiher

Ein Schild am Südostufer des Cospudener Sees zeigt, wie der einmal durch den Harthkanal mit dem Zwenkauer See verbunden sein soll. Foto: Bernd Reiher

Im Februar und im April hatte diese Runde zu beraten, wie zukünftig mit dem zwar fortgeführten aber geschrumpften §-4-Förderetat umgegangen werden soll. 50 Millionen stünden für Ost- und Westsachsen insgesamt zur Verfügung, hieß es in einer Pressemitteilung der §-4-Arbeitsgruppe vom 29. Mai. Sieben Millionen Euro seien dabei für den Nordraum Leipzig vorgesehen, 17 Millionen für die ehemaligen Reviere im Süden der Messestadt.

Die Ergebnisse dieser Beratungen: In Nordsachsen werden als nächstes die Erschließung einer Badebucht an der S 12 bei Löbnitz, die Anbindung des Nordostbereichs des Werbeliner Sees, der Sportstrand Schladitz und die Strandgestaltung Südufer Hayna angegangen.

Nächste Maßnahmen im Süden Leipzigs: der Harthkanal zwischen Zwenkauer und Cospudener See und die Schiffbarmachung der Pleiße zwischen Agra- und Connewitzer Wehr. Außerdem: Erschließungsmaßnahmen an den Witznitzer Seen, die Weiterentwicklung der Infrastruktur am Störmthaler See und eine Straße am Nordufer des Bockwitzer Sees.

Wohl weiterhin im Blick, aber damit vorerst außen vor: Die Wasserschlange zwischen Pleiße und Markkleeberger See. Dass sie kommen soll, scheint auch den Planern wichtig. Die Arbeitsgruppe in ihrer Presseaussendung: „Das Anliegen unserer Region besteht darin, auch die ‘Wasserschlange’ nach Möglichkeit mit einer 100-Prozent-Förderung zu realisieren, sobald dafür die Finanzierungsvoraussetzungen gegeben sind.“

Warum sie aber zugunsten des Kanales zwischen Cospudener und Zwenkauer See warten muss, dazu hieß es von §-4-Mittel-Verwaltern: „Ausschlaggebend für die Entscheidung zum Harthkanal war die Erkenntnis, dass ein zeitgleicher Bau der beiden mit dem gleichen Stellenwert versehenen Schlüsselmaßnahmen zum Gewässerverbund ausgeschlossen ist.“ Im Unterschied zur „Wasserschlange“ erwartet man beim Harthkanal Synergieeffekte – wegen seiner Doppelfunktion als touristischer Wasserweg und zur Wasserableitung. Weil diese helfen würden, die geschrumpfte §-4-Kasse zu entlasten, bekam er letztendlich den zeitlichen Vorzug.

Polizeibericht Leipzig, Neuseenland, Cospudener See: Toter Taucher, 17. Mai

21 Mai

Pressemeldung Polizei Leipzig. Ort: Leipzig, Cospudener See/Pier 1. Zeit (polizeibekannt): 17. Mai 2013, 10:35 Uhr

Zu einem tragischen Tauchunfall kam es heute Vormittag am Cospudener See. Ein erfahrener Taucher (49) brach heute Morgen allein gegen 7:00 Uhr zu einem Tauchgang auf. Als er nach ca. zwei Stunden noch nicht zurückkehrte, begannen seine Angehörigen ihn zu suchen. Zwei Taucher unterstützen diese Suche und begaben sich an der gleichen Einstiegsstelle ins Wasser.

Kurz vor 10:30 Uhr fanden sie den bewusstlosen Taucher auf dem Grund des Sees. Sie bargen den 49-Jährigen und brachten ihn zum Seeufer, wo diese von eintreffenden Polizeikräften des Reviers Südost unterstützt wurden. Sie zogen den Mann aus dem Wasser und begannen sofort mit den Reanimierungsmaßnahmen. Rettungskräfte transportierten den Taucher in eine Leipziger Klinik, wo er in den Mittagsstunden an den Folgen des Geschehens verstarb.

Untersuchungen durch die Rechtsmedizin sollen nun zur Aufklärung des traurigen Ereignisses beitragen, unter anderem wird auch die Tauchausrüstung des erfahrenen Tauchers eingehend untersucht.

Gekürzte Fördermittel: Podiumsdiskussion „Wie weiter im Neuseenland?“ am 13. Mai

8 Mai

Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt am 13. Mai zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema neue Leipziger Ufer ein. Thema des Abends: „Wie weiter im Neuseenland?“ Als Gesprächspartner sind unter anderem die Landtagsabgeordnete Petra Köpping, Bürgermeisterin und Tourismusvereins-Vorsitzende Gabriela Lantzsch, Zwenkaus Stadtoberhaupt Holger Schulz und der Markkleeberger Stadtrat Karsten Schütze vorgesehen.

Beispiel Harthkanal und Wasserschlange: Wegen gekürzten Mitteln hat so manches Projekt im Leipzig Neuseenland ein paar diecke ??? bekommen. "Wie weiter im Neuseenland?" am 13. Mai. Grafik: Friedrich-Ebert-Stiftung

Harthkanal, Wasserschlange, Wegebau: Wegen gekürzten Mitteln hat so manches Projekt im Leipzig Neuseenland ein paar dicke ??? bekommen. „Wie weiter im Neuseenland?“ am 13. Mai. Grafik: Friedrich-Ebert-Stiftung

Die Organisatoren des Abends zu den Hintergründen: „Die Wiederbelebung der einstigen Tagebaulandschaft im Leipziger Südraum ist eine Mammutaufgabe für die Region, an der viele Kommunen, das Land und der Bund gemeinsam arbeiten. Viele neue Seen sind entstanden, einige können bereits vollständig genutzt werden. An anderen muss noch gearbeitet werden.“

2012 sei mit 552641 Übernachtungen das bislang erfolgreichste Jahr gewesen – ein Zuwachs von 20 Prozent. Aber: Es gebe auch Probleme. Die Kommunen sähen sich durch die geänderte Förderpolitik mit erheblichen finanziellen Belastungen konfrontiert. Bisher hätten die Gemeindeverwaltungen zehn Prozent der Kosten übernommen – jetzt seien es bis zu 25 Prozent.

Diese Kostensteigerungen könnten viele Kommunen nicht leisten. Wie soll es also mit den bereits geplanten Projekten weitergehen? Welche Bedürfnisse haben die Anwohner, welche die Touristen und wie kann dabei die Natur geschont werden?

Als Veranstaltungsort wurde der Kleine Lindensaal am Markkleeberger Rathausplatz gewählt. Beginn: 19.00 Uhr. Es wird um Voranmeldung per Post, Fax oder E-Mail sachsen@fes.de gebeten.

Zum Flyer mit dem Voranmeldebogebn

Stadt Leipzig: Inbetriebnahme der Schleusen verzögert sich

28 Mrz

Die Stadt Leipzig teilte am 28. März 2013 mit: „Für die Bootsschleusen in Cospuden und am Connewitzer Wehr kann die Saison nicht wie geplant zu Ostern beginnen.“ Zwar seien die Anlagen ordnungsgemäß gewartet worden und betriebsbereit. Aufgrund des anhaltenden Frostwetters könnten die Bootsfahrstühle den Betrieb jetzt noch nicht aufnehmen. Der Vorhafen an der Schleuse Cospuden zum Beispiel sei noch vereist, ebenso der Schleusenbereich am Connewitzer Wehr. Damit sei die erforderliche Sicherheit für den Schleusenbetrieb nicht gegeben.

Statt Eis am Geländer noch Eis im Becken: Saisonstart an den Schleusen verschoben. Foto: Connewitzer Schleuse/Archiv/Bernd Reiher

Statt Eis am Geländer noch Eis im Becken: Saisonstart an den Schleusen verschoben. Foto: Connewitzer Schleuse/Archiv/Bernd Reiher

Sobald es die Witterung erlaubt und die Vereisungen an den beiden Anlagen aufgetaut sind, werde der Schleusenbetrieb an beiden Anlagen kurzfristig wieder eröffnet. Das Amt für Stadtgrün und Gewässer werde darüber aktuell in den Medien und auf der Internetseite der Stadt Leipzig unter leipzig.de informieren.

Beach & Boat 2013: Interview mit Jens Hank/Hainer See

16 Feb

Jens Hank ist nicht nur ein rühriger Mann, sondern war schon auf vielen Wassern unterwegs – unter anderem der Ostsee und dem Cospudener See. Aufgefallen ist der Name uns in letzter Zeit dadurch, dass er mit seinem Flachbodenboot durch den Floßgraben gegondelt ist – allerdings nicht mit Motor, sondern stakend. 

Auch Staken ist ein alternativer Antrieb: Jens Hank mit einem seiner Elektroantriebe auf der "Beach & Boat" 2013. Foto: Bernd Reiher

Auch Staken ist ein alternativer Antrieb: Jens Hank mit einem seiner Elektroantriebe auf der „Beach & Boat“ 2013. Foto: Bernd Reiher

Auf der Leipziger Wassersportmesse „Beach & Boat“ 2013 sind wir am Valentinstag am Stand „Innovative Bootsantriebe“ auf ihn gestoßen. Was ihn mit dieser Thematik verbindet, was es Neues von seiner Segelschule am Hainer See zu berichten gibt und was sich hinter seiner Idee mit der Floßgrabenstakerei verbirgt – er erzählte es uns im Interview.