LMBV: Warnung vor Wintergefahren auf Bergbaufolgeseen

24 Jan

Die mitteldeutschen Bergbau-Verwalter teilen mit: „Die LMBV warnt im Rahmen ihrer bergrechtlichen Verantwortung dringend vor dem Betreten der teilweise zugefrorenen Bergbaufolgeseen und Kanäle – es besteht Lebensgefahr!“ Ein Teil der Seen in Mitteldeutschland befinde sich noch in der Flutung. Durch die Fremdwasserzuführung könnten sowohl im Uferbereich als auch bei den Wasserflächen unvorhersehbare Verhältnisse eintreten.

Markkleeberger See, 24. Januar 2013. Foto: BErnd Reiher

Markkleeberger See, 24. Januar 2013. Foto: Bernd Reiher

LMBV: „Durch den starken und lang anhaltenden Frost hat sich eine teilweise verschneite Eisfläche gebildet. Diese besitzt jedoch unterschiedliche Stärken, weshalb die Gefahr des Einbrechens auf nicht tragfähigen Schichten droht, eine Rettung ist in diesen Bereichen nur schwer möglich. Es gibt daher keine Freigabe für das Betreten, Schlittschuhlaufen oder Eishockeyspielen. Gleiches gilt für alle zu sanierenden Bergbaufolgeseen und Seenverbindungen in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt sowie Thüringen.“ Bis zur Herstellung der öffentlichen Sicherheit würden die entsprechenden Bergbaugebiete von der LMBV auch weiterhin mit Verbotsschildern und Absperreinrichtungen versehen.

Dringlicher Aufruf der Grubenbeaufsichtiger: „Wir bitten die Bevölkerung, die entsprechenden Hinweise der LMBV zu respektieren und vor allem auf ihre Kinder zu achten! Bei unbefugtem Betreten übernimmt die LMBV keinerlei Haftung für eventuell auftretende Unfälle und Schäden.“

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