„Leipzigs Neue“ im Januar: Elsterstausee im Prinzip dicht – Hinhaltetaktik vermutet

16 Jan

Elsterstausee-Fördervereins-Vorsitzender Klaus-Werner Matzelt hat in der Januarausgabe der Monatszeitung „Leipzigs Neue“ Platz für einen Gastbeitrag bekommen. Thema: Natürlich das zwischen Leben und Tod schwebende Gewässer im Südwesten der Messestadt. Titel „Diplomarbeit zum Elsterstausee liegt vor – Fakten und Fragen“.

Bootsverleihsteg ins Nichts: Elsterstausee im September 2010. Foto: Bernd Reiher

Bootsverleihsteg ins Nichts: Elsterstausee im September 2010. Foto: Bernd Reiher

Themenfelder des Artikels: Die Arbeitsgruppe Elsterstausee, die schleppende Zusammenarbeit mit der Stadt und die HTWK-Diplomarbeit „Untersuchung und Bewertung der Baugrundsituation des Elsterstausees mit anschließender Variantenuntersuchung zur Verbesserung der Dichtigkeit“.

Deren wichtigstes Ergebnis aus Sicht des Präsidenten: Der Elsterstauseeboden ist so undurchlässig, wie es die gewählte Konstruktion „Lehmdichtung“ zulässt. Matzelt: „Die Sohle des Stausees ist im Prinzip dicht!“

Die Arbeitsgruppe habe sich erstmals im August 2011 getroffen – eine nächste Zusammenkunft sei für Januar 2013 geplant. Mit an Bord dieser Runde seien unter anderem die Stadträte Sasama, Grosser, Zeitler, Hobusch, Keding und Engelmann sowie Stadtförster Sickert, Bürgermeister Rosenthal und Vertreter des Amtes für Stadtgrün und Gewässer.

Bei der Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung wird jedoch eine Art „Hinhaltetaktik“ vermutet. Matzelt: „Wir vermissen eine konstruktive Zusammenarbeit.“ Durch eine eventuelle Verzögerungsstrategie vergrößere sich der Bewuchs – dadurch könnten von der Stadtverwaltung selbst Tatsachen für die endgültige Aufgabe des Sees geschaffen werden.

„Leipzigs Neue“ ist auch im Internet vertreten. In der Online-Ausgabe war Matzelts Elsterstausee-Beitrag am 15. Januar jedoch noch nicht zu finden. Das Monatsheft liegt aber in diversen Bibliotheken aus und ist auch käuflich im Zeitschriftenhandel oder per Abonnement zu haben. Ladenpreis: 2,00 Euro. Abo: 1,80 Euro.

Letztlich wirft der Artikel aber auch Fragen auf. Wenn die Sohle im Prinzip dicht ist – warum ist der Elsterstausee dann heute eigentlich leer? Und: Wenn die Elsterstausee-Diplomarbeit der HTWK-Studenten so maßgeblich ist – wann wird sie auch im Netz nachzulesen sein?

www.leipzigs-neue.de

www.elsterstausee.de

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