Pressemeldung Arbeitskreis Hallesche Auewälder e.V.: AHA appelliert an ökologisches Profil der OBM-Kandidaten

14 Jan

Bekanntlich findet am 27. Januar 2013 die Wahl der Oberbürgermeisterin oder des Oberbürgermeisters der Stadt Leipzig statt. Leipzig ist mit 525.245 (Stand 30. Juni 2011) die größte Stadt des Freistaates Sachsen und stellt somit zusammen mit der Landeshauptstadt Dresden eine herausragende Rolle dar.

Touristischer Umweltfrevel 1: Floßgraben im Oktober vor der Rasur. Foto: Bernd Reiher

Touristischer Umweltfrevel 1: Floßgraben im Oktober vor der Rasur. Foto: Bernd Reiher

Damit verbunden misst der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) der Leipziger Oberbürgermeisterwahl eine sehr große Bedeutung bei. In dem Zusammenhang appelliert der AHA an die eine Kandidatin und die fünf Kandidaten, auch das ökologische Profil zu stärken.

Dazu zählen nach Auffassung des AHA die nachhaltige Entwicklung, der Schutz des Stadtgrüns und der Auenlandschaften von Weißer Elster, Nahle, Luppe, Pleiße und Parthe, der naturnahe Erhalt der Fließgewässer ohne Ausbau von ganzen Gewässern und einzelner Abschnitte, die Beförderung eines umwelt- und naturfreundlichen Tourismus ohne Motorisierung der Neuseenlandschaft und der Fließgewässer, die aktive Unterstützung des Gedankens einer länderübergreifenden Ausweisung zum Unesco-Weltkulturerbe, das Wirken für ein vollständiges Nachtflugverbot, die Beförderung des Öffentlichen Personennahverkehrs und eines umfassenden bedingungslosen Umwelt- und Klimadialogs mit Vereinen und Initiativen sowie Ausweitung von Aktivitäten der Umweltbildung.

Floßgraben vier Monate später - im Februar nach der Rasur. Für die umweltverträgliche Entwicklung braucht es auch dafür sensible Oberbürgermeister und -kandidaten. FOto: Bernd Reiher

Touristischer Umweltfrevel 2: Selbe Stelle, andres Ufer – der Floßgraben im Februar nach der Rasur. Für die umweltverträgliche Entwicklung der Gewässer braucht es auch die Antennen der Oberbürgermeister bzw. der Kandidatinnen und Kandidaten. Foto: Bernd Reiher

Der AHA hält es ferner für notwendig, dass einer künftigen Oberbürgermeisterin bzw. einem künftigen Oberbürgermeister es verstärkt gelingen muss, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Aktivitäten immer auch auf ökologische Aspekte abzuprüfen und hierbei einen transparenten Meinungsbildungsprozess anzuregen.

Der AHA ruft daher die Wählerinnen und Wähler auf, die Wahlentscheidung auch sehr stark nach ökologischen Gesichtspunkten zu treffen. Dazu ist es aber notwendig, dass die eine Kandidatin und die fünf Kandidaten der Öffentlichkeit ihre Positionen und Vorstellungen zu einer ökologischen und nachhaltigen Entwicklung der Stadt Leipzig mit ihrem Grün und ihren Gewässern darlegen. Nur eine intakte Umwelt und arten- und strukturreiche Natur als Lebens- und Rückzugsraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten bieten der Bevölkerung und ihren Gästen einen attraktiven Erholungs- und Freizeitraum und ermöglichen so eine hohe Lebens- und Wohnqualität.

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