Archiv | Dezember, 2012

Pressemitteilung: Horst Wawrzynski unterstützt Elsterstausee-Förderverein

31 Dez

„Elsterstausee hat Bedeutung über den Stadtbezirk hinaus“

Horst Wawrzynski unterstützt den Förderverein zur Erhaltung des Elsterstausees. „Es ist bezeichnend, wie die Stadtverwaltung mit dem bürgerschaftlichen Engagement zugunsten des Elsterstausees umgeht. Der See ist ein wichtiger Ort der Naherholung für die Leipzigerinnen und Leipziger. Der Stadtrat hat sich zu seiner Rettung bekannt. Und die vom Oberbürgermeister geleitete Stadtverwaltung legt die Hände in den Schoß“, sagte Wawrzynski.

Unterstützung für den Elsterstausee-Föderverein: OBM-Kandidat Horst Wawrzynski. Foto: Wahlkampfbüro Horst Wawrzynski

Unterstützung für den Elsterstausee-Föderverein: OBM-Kandidat Horst Wawrzynski. Foto: Wahlkampfbüro Horst Wawrzynski

„Offensichtlich will man im Rathaus die Rettung des Elsterstausees nicht. Anders ist es nicht zu erklären, dass der zuständige Dezernent keinerlei Aktivitäten in diese Richtung unternimmt. Statt dessen wird die Verantwortung nun wieder Richtung Stadtrat verschoben. Dabei braucht es keinen neuen Beschluss, sondern endlich Taten seitens der Stadtverwaltung. Vor allem beim Oberbergamt muss ein eindeutiges Bekenntnis her. Sonst nützen auch keine Fördermittelanträge“, so der parteilose OBM-Kandidat (unterstützt durch CDU und Bürgerbündnis).

„Der Elsterstausee hat Bedeutung über den Stadtbezirk hinaus. Ich habe seine Rettung deshalb in meinem Programm ‚100 Lösungen für Leipzig‘ als eigenen Punkt vorgesehen. Es muss endlich gehandelt werden. Die Stadtverwaltung muss die engagierten Bürger ernst nehmen. Alle müssen an einen Tisch und nach Lösungen suchen: Verwaltung, Förderverein, Oberbergamt. Auch hier zeigt der amtierende Oberbürgermeister, dass er die Verwaltung einfach nicht führt. Ich werde das anders machen“, sagte Horst Wawrzynski. „Wir brauchen zur Oberbürgermeisterwahl am 27. Januar den Wechsel zu einer besseren Politik für Leipzig.“

Horst Wawrzynski: Elsterstausee rekultivieren

31 Dez

In Leipzig tobt der Wahlkampf für die Oberbürgermeisterwahl am 27. Januar. Einer der Kandidaten: Horst Wawrzynski. Er hat einen Katalog mit „100 Lösungen für Leipzig“ vorgelegt. Eine davon ist dem Elsterstausee zugedacht. Wawrzynski würde sich vom OBM-Zimmer aus dafür einsetzen, ihn zu rekultivieren.

Von blau zu grün: Der Elsterstausee ist eine offene Wunde im Leipziger Neuseenland - ein OBM Horst Wawrzynski würde noch 2013 ein "Projektteam Elsterstausee" einsetzen wollen. FOto: Bernd Reiher

Von blau zu grün: Der Elsterstausee ist eine offene Wunde im Leipziger Neuseenland – der wahlkämpfende OBM-Kandidat Horst Wawrzynski würde als Stadtoberhaupt noch 2013 ein „Projektteam Elsterstausee“ einsetzen wollen. Foto: Bernd Reiher

Das Problem des ausgetrockneten Gewässers aus seiner Sicht: „Seit Jahren ist der Elsterstausee trocken. Durch einen Schaden in der Sohle ist die Verlandung entstanden. Ein von Bürgerinnen und Bürgern organisierter Förderverein versucht seit 2008, das Gewässer zu rekultivieren. Im Stadtrat gab es 2009 einen Grundsatzbeschluss, den See als naturnahes Erholungsgebiet zu erhalten, sofern es wirtschaftlich vertretbar ist. Der Förderverein hat Workshops veranstaltet, die HTWK hat sich wissenschaftlich mit den nötigen Maßnahmen beschäftigt. Nur die Stadtverwaltung unternimmt nichts.“

Die Lösung des OBM-Kandidaten Horst Wawrzynski: „Der Elsterstausee hat Bedeutung über den Stadtbezirk hinaus. Seine Rekultivierung ist ein wichtiges Projekt für ganz Leipzig. Durch die Stadtverwaltung wird deshalb noch im Jahr 2013 ein Projektteam „Elsterstausee“ angeregt. Darin sollen neben der Stadtverwaltung auch Vertreter des Fördervereins, die Autoren der HTWK-Untersuchung, von Umweltverbänden, des LTM, der Wirtschaftsförderung, des kommunalen Forums „Südraum Leipzig“ und des zuständigen Oberbergamtes mitarbeiten. Es ist zu untersuchen, welche Fördermittel beantragt werden können, wie die tatsächliche Finanzierung des Projektes gelingen kann und welche Optionen für die touristische und wirtschaftliche Vermarktung bestehen.“

Pressemitteilung Bündnis 90/Die Grünen Stadtrat Leipzig: Tourismus fällt nicht vom Himmel – Koordinator touristische Infrastruktur für Leipzig

29 Dez

Der Tourismus in Leipzig boomt. Doch vom Himmel fällt er nicht. Vorher muss richtig geklotzt werden. Die Schaffung touristischer Infrastrukturen ist Aufgabe unter anderem der Stadt Leipzig und privater Investoren. Die touristische Vermarktung all dessen ist Sache der Marketing-Profis bei der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH LTM. Was Leipzig oder private Investoren aber nicht bauen, das kann LTM nicht vermarkten!

Die Zeiten der Grauen Messestadtmaus sind vorbei - Leipzig hat sich zum Touristenort gemausert. Die Entwicklung der touristischen Infrastruktur wird jetzt von einer Koordinatorenstelle

Die Zeiten der Grauen Messestadtmaus sind vorbei – Leipzig hat sich zum Touristenort gemausert. Die Entwicklung der touristischen Infrastruktur wird jetzt von einer Koordinatorenstelle aus beäugt. Foto/Montage: Neues Rathaus vom Uni-Riesen aus gesehen, Bernd Reiher, um 2003

Im September 2012 hat sich der Stadtrat darauf verständigt, ein touristisches Entwicklungskonzept für die Stadt Leipzig erarbeiten zu lassen, in das auch die Stadträte aktiv mit einbezogen werden. LTM erarbeitet dieses Konzept derzeit federführend. „Doch in dieses Konzept soll und muss sich die Stadt Leipzig massiv und sofort einbringen.“, so Stadträtin Heike König.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen sieht ganz konkrete Aufgaben, denen sich Leipzig auch über das touristische Entwicklungskonzept hinaus stellen muss, darunter unter anderem die Erstellung eines zeitlich gestaffelten und abgestimmter Maßnahmenplans mit Finanzierungskonzept für die Schaffung touristischer Infrastrukturen; die Koordination der verschiedenen Zuständigkeiten innerhalb der Dezernate III, VI und VII sowie der Ämter der Stadt Leipzig; Innenmarketing im Rathaus; übergreifende Zusammenarbeit mit regionalen Akteuren (Umland, Halle, angrenzende Gebietskörperschaften, Umgriff des zukünftigen Aufgabenbereiches des LTM); Finanz- und Fördermittelplanung, Akquisition, Wettbewerbe und natürlich die enge Zusammenarbeit mit LTM im Bereich Marketing.

„Dass Tourismus ein Wirtschaftszweig ist, ist auch im Rathaus angekommen. Doch derzeit gibt es keine nennenswerte und dem Thema angemessene Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung, von einem Netzwerk oder Koordinierung verschiedener Zuständigkeiten ganz zu schweigen. Dies wird auch innerhalb der Verwaltung in verschiedenen Dezernaten und Fachämtern bemängelt“, so Heike König.

Und sie  fordert weiter: „Sich nur in den Vorstand oder die Mitgliederversammlung des Leipzig Tourist Service zu setzen oder sich einmal im Jahr im Wirtschaftsausschuss von Herrn Bremer die Erfolge von LTM erläutern zu lassen, das reicht bei weitem nicht. Die Stadt Leipzig muss doch innerhalb des Rathauses Status und Ziele formulieren, mittel- und langfristig sagen können, was durch wen wann und mit welchem Geld geplant und gebaut in Leipzig alles entsteht, das anschließend in die Vermarktung gehen soll.“

Beispiele für jüngst vergangene oder aktuelle Projekte, die unter die Rubrik „Schaffung touristischer Infrastruktur“ fallen, sind unter anderem landseitige Planungen und Bauarbeiten am Lindenauer Hafen, MARINA Leipzig Lindenau, Ausweisung und Bau von Radwegen mit Beschilderungen und Unterhaltung, Außenmole Stadthafen, Öffnung der Mühlgräben, Bau von Steganlagen, Schleuse Cospuden, Schleuse Connewitz mit Fisch-Kanu-Pass, Elsterradweg, Wassertouristisches Nutzungskonzept, wassertouristische Beschilderung, barrierefreie Infrastruktur wie der Steg am Nordstrand Cospuden u.v.m.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat deshalb die Einrichtung einer halben Personalstelle für einen Koordinator für touristische Infrastruktur (Tourismuskoordinator) beantragt, der ab 2013 im Amt für Wirtschaftsförderung angesiedelt wird. Der Stadtrat hat dies nun mit breiter Mehrheit beschlossen.

Anglerverband Leipzig: Schladitzer See und Elektro-Motoren für Angler

28 Dez

Der in der Engelsdorfer Straße residierende Anglerverband Leipzig e.V. teilte am 27. Dezember 2012 mit: „Ab dem 1. Januar 2013 können alle Inhaber eines gütigen sächsischen Erlaubnisscheines auf dem Schladitzer See von einem mittels E-Motor betriebenen Boot angeln.“

Elektromotor: Rhino VX 54 auf der Havel. Foto: Bernd Reiher

Elektromotor: Rhino VX 54 auf der Havel. Foto: Bernd Reiher

Die entsprechende wasserrechtliche Genehmigung für alle Erlaubnisscheininhaber sei durch das zuständige Landratsamt erteilt worden. An Gastangler dürften dem Verein zufolge auf dem Schladitzer See aus bergrechtlichen Gründen weiterhin keine Erlaubnisscheine ausgegeben werden.

Zur Meldung bei anglerverband-leipzig.de

Leipzig – Seenstadt im Sucher (15): Pleißemühlgraben am Bundesverwaltungsgericht um 2004

28 Dez
Pleißemühlgraben am Bundesverwaltungsgericht,, Höhe Neues Rathaus

Leipzig – Pleißemühlgraben am Bundesverwaltungsgericht, Höhe Neues Rathaus. Foto: Bernd Reiher, um 2004

Pressemitteilung Arbeitskreis Hallesche Auenwälder e.V.: AHA fordert umweltgerechte Nutzung der Seen und Fließgewässer in Sachsen und Sachsen-Anhalt

26 Dez

Mit großer Sorge beobachtet der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) das Bestreben Wassertourismus zu nutzen, um massiv den Motorbootverkehr zu befördern. Ein entscheidender Schritt dahin ist das Bestreben der sächsischen Staatsregierung im Rahmen der Änderung des Sächsischen Wassergesetzes eine massive Motorisierung der Fließ- und Standgewässer im Freistaat Sachsen zuzulassen, sich massiv für den Ausbau des Floßgrabens in Leipzig einzusetzen und zusammen mit Sachsen-Anhalt die Fortführung des mit etwa 100 – 200 Millionen Euro veranschlagten Elster-Saale-Kanals zu befördern.

Cospudener See um 2005. Foto: Bernd Reiher

Als Segelgewässer bundesweit bestens etabliert – am Ende aber doch nur ein Windfahrparadies auf Zeit? Weil die Motorbootlobby auch hier durchstarten will? Motoryachten aber wollen lange Touren – ist es wirklich eine so große Zielgruppe, die viel Geld ausgibt, um auf zwei oder drei Tagebauseen zu schippern? Cospudener See um 2005. Foto: Bernd Reiher

Neben der massiven Störung des natur- und umweltverträglichen Wassertourismus in Form von Bedrängung der Paddler und Ruderer, ist mit der Zunahme von Verlärmung und Luftverschmutzung zu rechnen. Zudem sieht der AHA die Gefahr in einem motorbootgerechten Ausbau der Infrastruktur, welche sich unter anderem in vermehrten Baumaßnahmen wie Fließgewässerbegradigungen, Uferbefestigungen und der Errichtung von großen Steganlagen manifestieren könnte.

In der Neuseenlandschaft, welche sich unter anderem in den Gemarkungen der Städte Leipzig und Markkleeberg befinden, würde das bedeuten, dass die gegenwärtigen Einschränkungen und Verbote in Sachen Motorbootverkehr aufgehoben wären. Damit ist eine echte Beeinträchtigung des touristischen Wertes des Gebietes verbunden.

Darüber hinaus würde das nach den ursprünglichen massiven bergbaulichen Eingriffen in die Siedlungsstruktur, in die natürliche Umwelt und in das Landschaftsbild, zu einer erneuten umfassenden, durch nichts zu rechtfertigten Beeinträchtigung von Lebens-, Erholungs- und Wohnraum der Menschen, in Natur, Landschaft und Umwelt führen.

Ähnlich sieht der AHA die Gefahren für den Geiseltalsee in Sachsen-Anhalt, wo man Motorboote mit 10 Meter Länge und 20 PS-Motoren zulassen möchte. Auch hier ist mit zunehmender Verlärmung und Luftverschmutzung, aber auch verstärkten Wellenschlag zu rechnen.

Im Interesse einer sauberen Umwelt, Landschaft und Natur sowie eines umwelt- und naturverträglichen Tourismus fordert der AHA den Landtag und die Staatsregierung Sachsens auf, diese Änderung des Wassergesetzes zu unterlassen. An das Land Sachsen-Anhalt und den Landkreis Saalekreis appelliert der AHA den Geiseltalsee von jeglicher Motorisierung freizuhalten.

Stattdessen sollten der Freistaat Sachsen und das Land Sachsen-Anhalt alles tun, Umwelt, Natur und Landschaft eine weitere und nachhaltigere gesunde Entwicklung zu ermöglichen und in dem Zusammenhang den Tourismus einzuordnen.

Um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen, beabsichtigt der AHA eine ehrenamtliche Arbeitsgruppe zur Beförderung eines umwelt- und naturverträglichen Wassertourismus zu bilden. Wer Interesse hat im Interesse des nachhaltigen Schutz und Erhalt sowie einer naturnahen Entwicklung der Auenlandschaften an Weißer Elster, Luppe, Nahle, Pleiße und Parthe sowie des Geiseltalsees daran mitzuwirken, wende sich bitte an folgende Kontakte:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)
Regionalgruppe Leipzig und Umland
Otto-Adam-Straße 14
04157 Leipzig
Tel.: 0176/84001924
Fax.:01805-684 308 363
E-Mail: aha_halle@yahoo.de

www.aha-halle.de

Rathaus-Info Markkleeberg: Pleißebrücke Gaschwitz wird instand gesetzt

24 Dez

Die Pleißebrücke in Gaschwitz wird ab 2013 neu gemacht. Wie die Markkleeberger Stadtverwaltung am 21. Dezember mitteilte, scheinen erste Maßnahmen bereits im Gange. Stadtsprecher Kreusch: „Momentan finden vorbereitende Arbeiten an der Pleißebrücke in Gaschwitz statt. Das Bauwerk soll im nächsten Jahr instandgesetzt werden. Auftraggeber für das Vorhaben ist die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbauverwaltungsgesellschaft (LMBV), Baulastträger die Stadt Markkleeberg.“

Pleißebrücke an der Central-Halle:

Pleißebrücke an der Central-Halle in Gaschwitz: Der Überleiter wird instand gesetzt. Mit ihm könnte die Cröbernsche Straße eine neue Funktion bekommen – als zweiter Rettungsweg für die Kanuparkschleuse. Foto: 24/12/2012/berndreiher.

Auftragnehmer sei die Firma Franz Grötz Bauunternehmung. Die Mitarbeiter der Kabelsketaler Baufirma würden „aller Voraussicht nach“ am 4. Februar 2013 ihre Arbeiten beginnen. Laut Planung sei eine Fertigstellung bis zum 31.Oktober 2013 vorgesehen.

Im Zuge der Bauarbeiten soll der komplette Überbau der Brücke abgerissen und mit Fertigteilträgern sowie einer vor Ort gegossenen Platte wieder aufgebaut werden. Die Pfeiler bleiben scheinbar erhalten und werden saniert. Auch die Ausstattung werde erneuert. Unter anderem erhalte das Bauwerk ein neues Geländer.

Die Baustellenzufahrt werde über die Cröbernsche Straße sowie über die Bundesstraße B 2 hergestellt. Für die Bauarbeiten werde vor Ort die Lärmschutzwand zum Teil entnommen. Vor allem Radfahrer müssten sich wegen der Bauarbeiten auf Einschränkungen einstellen. Der intensiv genutzte Pleißeradweg werde im Bereich der Brücke nicht mehr befahrbar sein. Eine Umleitung werde ausgeschildert. Darüber hinaus sei die Cröbernsche Brücke gesperrt.

Der städtische Pressemann vergaß in seiner Medien-Meldung nicht, noch einmal auf die Bedeutung des Vorhabens hinzuweisen. Kreusch: „Die Brücke ist wichtig. Über das dann fertiggestellte Bauwerk soll der zweite Rettungsweg für die Schleuse am Markkleeberger See hergestellt werden. Dies ist für 2014 vorgesehen.“