Stiefkind des Leipziger Neuseenlandes – der Elsterstausee: Tätigkeitsbericht Förderverein 2012

20 Nov

Was ist eigentlich aus den Plänen für die Rettung des Elsterstausees geworden? Steht man an den ausgetrockneten Ufern des einstmals stolzen Wasserspeichers, schleicht sich die Vermutung an: Scheinbar nicht viel. Dennoch wird hinter den Kulissen emsig gewerkelt und kontaktiert, zumindest was die Seite des Fördervereines angeht.

Er hat am 18. November seinen Tätigkeitsbericht 2012 verschickt. Die bittere Erkenntnis der Lektüre jedoch: Der Stadtverwaltung scheint es an Rettungseifer weiter zu mangeln. Hier die bedeutendsten Vereins-Maßnahmen der vergangenen zwölf Monate – unkommentiert und in chronologischer Reihenfolge.

14. November 2011: Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten Frau Dr. Barbara Höll und dem Landtagsabgeordneten Herrn Dr. Külow am Elsterstausee. 4. Dezember 2011: Veröffentlichung des Tätigkeitsberichtes. 19. Dezember 2011: Tätigkeitsbericht als Aushang im Wohngebiet.

12. Januar 2012: 250 Unterstützerbriefe an die Stadtverwaltung. 15. März 2012: Auswertung der Bodenuntersuchungen – keine Simacinbelastung.

8. Mai: Diplomarbeit der HTWK-Studenten liegt dem Vorstand vor. 24. Mai – Beratung: Abstimmen der weiteren Vorgehensweise auf der Grundlage der Diplomarbeit. Ablehnen des Förderverein-Antrages auf Mulchen des Stauseebodens durch das Amt für Stadtgrün und Gewässer.

2. Juli 2012: MDR-Interview mit Herrn Dr. Dietze und Herrn Matzelt vom Förderverein. Sendetermin im MDR-Fernsehen am 3. Juli 2012. 17. Juli: Teilnahme von Herrn Dr. Schaar und Herrn Matzelt vom Förderverein am Bürgerforum mit Oberbürgermeister Jung in Hartmannsdorf – Infos zum Umbau der Gefällestufe und eventuellem Abzweig von Elsterwasser in den Stausee. 19. Juli: Übergabe der Diplomarbeit an Bürgermeister Rosenthal durch Herrn Matzelt und Herrn Dr. Dietze.

8. August: Treffen von Herrn Matzelt mit dem Design-Studenten Herrn Reinick, der ein Buch über den Elsterstausee schreiben will. 15. August: Telefonische Information von Frau Schaaf vom Amt für Stadtgrün und Gewässer, dass sie die Diplomarbeit der Studenten zur Begutachtung an das Büro von Stadtrat Dyck geben wird. 31. August: Beschwerde durch den Förderverein über Zustand des Dammweges. Frau Kunath setzt Verein für notwendige Arbeiten ein – Ergebnis unbefriedigend. 11. September: Gespräch von Stadtrat Herrn Grosser und Herrn Dr. Dietze mit der LMBV zu Möglichkeiten der Wasserversorgung des Elsterstausees.

2. Oktober: Treffen von Herrn Matzelt und Herrn Dr. Dietze mit dem Stadtförster Herrn Sickert – Varianten zum aktuellen Umgang am Elsterstausee als Übergangslösung. 6. Oktober: Brief an Herrn Bürgermeister Rosenthal – Hinweis zur Dringlichkeit der Einberufung der Arbeitsgruppe. 16. Oktober: Information über Gespräch Herr Zeitler mit Herrn Bürgermeister Rosenthal – Arbeitsgruppe soll noch im Oktober einberufen werden. 25. Oktober: Mail an alle OBM-Kandidaten mit der Bitte um Unterstützung in der Stauseeproblematik. Frau Höll bittet um Hinweise, wie und wann sie konkret unterstützen kann.

4. November: Mail an Herrn Bürgermeister Rosenthal – dringende Aufforderung zur Einberufung der Arbeitsgruppe. 6. November: Gespräch mit OBM-Kandidat Herrn Wawrzynski, dem Landtagsabgeordneten Herrn Gemkow und Stadtrat Riedel.

www.elsterstausee.de

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