Neuseenland-Petition „Leipziger Auwaldschutz jetzt!“: Übergabe Ende November im Grassi – noch 539 Stimmen nötig

8 Nov

Zum aktuellen Stand der Dinge der Petition „Leipziger Auwaldschutz jetzt“ teilten die Verfasser am 8. November mit: „Die Petition wurde zwischenzeitlich beim Petitionsauschuss des Sächsischen Landtages zur Bearbeitung angemeldet. Die Petitions Zeit endet am 29. November um 24.00 Uhr. Bis zu diesem Zeitpunkt kann weiter gezeichnet werden. Unabhängig davon werden wir die Petitionsunterlagen an diesem Tag, zu einem Paket verschnürt an Mitglieder des Sächsischen Landtages persönlich übergeben.“

 

Die Weitergabe der Unterschriftensammlung „für naturnahe touristische Nutzung des Auewaldes und gegen kraftstoffbetriebene Motorboote“ an Landtagsabgeordnete und Petitionsausschussmitglieder soll laut Organisatoren im Rahmen des „5. KlassischenKartoffelKonzert“ über die Bühne gehen. Termin: 29. November, 19.30 Uhr. Ort: Zimelien-Saal, Grassi-/Musikinstrumenten-Museum. Künstler des Abends: „Collegium Canticorum“.

Der feierliche Rahmen soll laut Veranstaltern auch symbolischen Charakter haben: „Möchten wir doch zum Ende der Zeichnungsfrist unserer Petition gegen Motoboote auf den Leipziger Auwaldgewässern nochmals ein Signal in Richtung der politischen Entscheidungsträger senden, unseren Bedenken mit der Übergabe tausender Unterschriften Nachdruck zu verleihen und an dieser Stelle den Freistaat Sachsen, die Stadt Leipzig und den Landkreis Leipzig erneut bitten, die mehrheitlichen Wünsche der Bürger zu respektieren und im Sinne eines sanften Tourismus dafür zu sorgen, dass unsere Gewässer und der Auwald, durch den sie fließen, von zusätzlichen Belastungen durch Motorboote verschont bleiben.“

Noch scheint bei der Netzabstimmung allerdings nach oben Luft: „Aktuell fehlen uns noch 539 Unterschriften an der Magischen Zahl: 10 000“ hieß es am 8. November vom initiierenden NuKLA e.v.

Zur Petition

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Eine Antwort to “Neuseenland-Petition „Leipziger Auwaldschutz jetzt!“: Übergabe Ende November im Grassi – noch 539 Stimmen nötig”

  1. Joachim Dietrich November 26, 2012 um 9:10 pm #

    Wie soll sich ein Tourismus entwickeln, wenn von vorherein nein gesagt wird zu Motorbooten. Mit so einer Entscheidung verbauen wir uns auf Jahre einen Tourismus, auf den andere seit Jahren stolz sind und der die entsprechenden Regionen schon ganz schön nach vorn gebracht hat. Sagt ja zu einem vernünftigen Motorboot-Tourismus. Damit auch Sachsen Anschluß findet an die nörlichen Wasserreviere Berlin, Brandenburg und Mecklenburg. Wir dürfen die einmalige Chance die durch die geplanten Wasserbauprojekte entstehen nicht verspielen.

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