Archiv | November, 2012

Pressemitteilung Grüne Jugend Landkreis Leipzig: Kritik an Steuergeldverschwendung der Regierungskoaltion in Sachen Braunkohle und Tagebau

28 Nov

Als bei der „feierlichen Vertragsunterzeichnung“ die Umsiedlung der Gemeinde Pödelwitz im Landkreis Leipzig beschlossen wurde, war dies nur ein Ort in einer Kette vieler durch den Braunkohletagebau zerstörter Landschaften – erst beschlossen durch die SED, heute von der sächsischen Landesregierung. 

Wie sich die Zeiten ändern. Während man innerhalb der CDU immer von Heimat predigt, hört der Begriff „Heimat“ scheinbar schnell bei der wirklichen Heimat auf – den historisch gewachsenen Dörfern, jahrhunderte alten Wäldern und Flussauen.

Die Belastungen für Umwelt und Einwohner, die gezwungener Maßen ihre Heimat verlassen müssen um der Braunkohle zu weichen, versteht die Regierung als notwendige Maßnahme. Schließlich hat
man doch tolle Seen geschaffen. Doch zu welchem Preis?

Für den Tagebau rund um Groitzsch hat man bereits die Gelder für die Sanierung zugesagt. Auffällig hierbei: Während Lehrer und Schulen chronisch unterfinanziert sind, den Landkreisen keine Luft zum Atmen bleibt, Gelder für Jugendeinrichtungen und Demokratie zusammengestrichen werden und der ÖPNV ausblutet, ist im FDP-Wirtschaftsministerium Geld für Braunkohle scheinbar in Hülle und Fülle vorhanden, und das seit Jahrzehnten. 

Denn finanziell scheint es kein Problem zu sein Milliarden für die Sanierung der zurückgebliebenen Mondlandschaften auszugeben und historische Gebäude von einem Ort zum nächsten zu bringen, zur Not lässt man eben die Kirchen auf dem Wasser schwimmen.

Tommy Penk, Spreche der Grünen Jugend im Landkreis: „Fakt ist jedoch: die Braunkohle ist ein toter Energieträger, mit exorbitanten Subventionen. Doch diese Kosten sind nicht auf der Stromrechnung zu finden, sondern betreffen die Bürgerinnen und Bürger auf dem zweiten Blick: hohe Kitagebühren, hohe Kosten für den Nahverkehr, hohe Grundsteuern, weniger Sozialausgaben. Das muss nicht sein! Jedes Unternehmen muss für Produktion und Entsorgung seiner Produkte selbst aufkommen. Warum trägt die Mibrag dann nicht die Kosten für die Sanierung und die folgenden Umweltschäden? Weil dies nicht mehr wirtschaftlich wäre. Die Kosten müssen junge Familien und nachfolgende Generationen tragen. Dies muss sich ändern. Wir rufen daher die Bürgerinnen und Bürger auf, sich breit gegen diese Maßnahmen zu stellen, denn von der Regierung ist ein Wandel hin zu einer vernünftigen Politik nicht zu erwarten.“

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Pressemitteilung Stadt Leipzig: Bebaungsplan Lindenauer Hafen wird öffentlich ausgelegt

28 Nov

Der Bebauungsplan „Lindenauer Hafen – Zentraler Bereich“ wird in Kürze durch das Stadtplanungsamt öffentlich ausgelegt. Dies geht aus der heutigen Sitzung der Verwaltungsspitze hervor. Für den „Lindenauer Hafen – Zentraler Bereich“ ist die Neuerschließung eines gemischt genutzten Quartiers entlang der zukünftigen Hafenpromenade geplant. Eine maximal fünfgeschossige Bebauung soll zulässig sein.

Mit der Aufstellung des Bebauungsplanes werden die bauplanungsrechtlichen Rahmenbedingungen dafür geschaffen, dass sich der Standort des Lindenauer Hafens zu einer attraktiven Adresse für Wohn- und Naherholungsmöglichkeiten für Familien und Kinder entwickeln kann. Daneben sollen vorwiegend im nördlichen Bereich wasserbezogenes Gewerbe und Dienstleistungen entstehen. Der Höhensprung zur Plautstraße soll durch Grün- und Waldflächen gegliedert werden.

Der Lindenauer Hafen ist eines der wichtigsten Zukunftsprojekte Leipzigs. Hier wird ein urbanes nutzungsgemischtes Quartier entstehen, das unter anderem verschiedene Formen des Wohnens ermöglichen soll.

Ebenso besteht die Chance, den nördlichen Teil des Lindenauer Hafens zu einer – im Stadtgebiet Leipzigs unbedingt erforderlichen – Marina mit touristischem und technischem Profil zu entwickeln. Hierzu wird ein eigenständiger Bebauungsplan aufgestellt.

Pressemitteilung Stadt Borna: Neue Übersichtstafeln – Fremdenverkehrsverband erneuert Beschilderung

27 Nov

Zur Sitzung des Stadtrates am 23.11.2012 im Bürgerhaus „Goldener Stern“ übergab die Geschäftsführerin des Fremdenverkehrsverband „Kohrener Land“ e.V., Regina Heinze, an Bürgermeister Frank Stengel eine von vier neuen Übersichtstafeln zu Rad- und Wanderwegen.

1992 hatte der Fremdenverkehrsverband die Wanderwege in der Region ausgeschildert und an 40 Informationspunkten eine Übersichtskarte aufgestellt. Bereits im  Jahr 2000 wurden diese Übersichtstafeln erneuert und um die Radwege in der Region ergänzt. Nach weiteren 12 Jahren machte sich erneut eine Überarbeitung der Karte erforderlich. Neue Rad- und Wanderwege sind entstanden, neue Seen sind touristisch erschlossen und auch der Bau der Autobahn A 72 bringt Veränderungen mit sich.

Im Mai 2012 hat der Fremdenverkehrsverband „Kohrener Land“ e.V.  aus diesem Grund gemeinsam mit dem Dr. Barthel Verlag die 4. Auflage der Rad -und Wanderkarte „Kohrener Land“ herausgegeben. Die Karte ist in der Tourist- und Stadtinformation in Borna (Alte Wache, Markt 2) und in der Geschäftsstelle des Verbandes in Gnandstein erhältlich.

20 neue Übersichtstafeln wurden in diesem Jahr mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Leipzig angefertigt und werden schrittweise an den bekannten Informationspunkten angebracht. Die Große Kreisstadt Borna erhält dieses Jahr 4 neue Tafeln für die beiden Standorte Reichstor und Volkskundemuseum Wyhra.

In den Mitgliedskommunen Narsdorf, Geithain, Kohren-Sahlis und Frohburg werden gegenwärtig die Standorte überprüft und die alten Übersichtstafeln durch neue ersetzt. Die Herstellung von 20 weiteren Tafeln ist im nächsten Jahr geplant, um das komplette Beschilderungssystem zu erneuern.

Weitere Standorte werden an den Schnittstelle zu Radwegen der Nachbarregionen in den nächsten Monaten zu erschließen sein.

Petition „Auwaldschutz jetzt!“: 10.000 geknackt

20 Nov

Es ist geschafft: Die Petition „Auwaldschutz jetzt!“ hat die Marke der magischen 10.000 durchbrochen. 10.127 Stimmen waren es am späten Nachmittag des 20. November.

Weitere Unterschriften werden jedoch sicher nicht schaden. Gratulation dem NuKLa e.V. und beste Wünsche für die kommenden Petitionsschritte.

Zur Petition

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Leipzig – Seenstadt im Sucher (11): Ehemaliges Wandgemälde Karl-Liebknecht-Straße 117

20 Nov

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Leipzig – Seenstadt im Sucher (10): Schleuse Connewitz

20 Nov

Stiefkind des Leipziger Neuseenlandes – der Elsterstausee: Tätigkeitsbericht Förderverein 2012

20 Nov

Was ist eigentlich aus den Plänen für die Rettung des Elsterstausees geworden? Steht man an den ausgetrockneten Ufern des einstmals stolzen Wasserspeichers, schleicht sich die Vermutung an: Scheinbar nicht viel. Dennoch wird hinter den Kulissen emsig gewerkelt und kontaktiert, zumindest was die Seite des Fördervereines angeht.

Er hat am 18. November seinen Tätigkeitsbericht 2012 verschickt. Die bittere Erkenntnis der Lektüre jedoch: Der Stadtverwaltung scheint es an Rettungseifer weiter zu mangeln. Hier die bedeutendsten Vereins-Maßnahmen der vergangenen zwölf Monate – unkommentiert und in chronologischer Reihenfolge.

14. November 2011: Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten Frau Dr. Barbara Höll und dem Landtagsabgeordneten Herrn Dr. Külow am Elsterstausee. 4. Dezember 2011: Veröffentlichung des Tätigkeitsberichtes. 19. Dezember 2011: Tätigkeitsbericht als Aushang im Wohngebiet.

12. Januar 2012: 250 Unterstützerbriefe an die Stadtverwaltung. 15. März 2012: Auswertung der Bodenuntersuchungen – keine Simacinbelastung.

8. Mai: Diplomarbeit der HTWK-Studenten liegt dem Vorstand vor. 24. Mai – Beratung: Abstimmen der weiteren Vorgehensweise auf der Grundlage der Diplomarbeit. Ablehnen des Förderverein-Antrages auf Mulchen des Stauseebodens durch das Amt für Stadtgrün und Gewässer.

2. Juli 2012: MDR-Interview mit Herrn Dr. Dietze und Herrn Matzelt vom Förderverein. Sendetermin im MDR-Fernsehen am 3. Juli 2012. 17. Juli: Teilnahme von Herrn Dr. Schaar und Herrn Matzelt vom Förderverein am Bürgerforum mit Oberbürgermeister Jung in Hartmannsdorf – Infos zum Umbau der Gefällestufe und eventuellem Abzweig von Elsterwasser in den Stausee. 19. Juli: Übergabe der Diplomarbeit an Bürgermeister Rosenthal durch Herrn Matzelt und Herrn Dr. Dietze.

8. August: Treffen von Herrn Matzelt mit dem Design-Studenten Herrn Reinick, der ein Buch über den Elsterstausee schreiben will. 15. August: Telefonische Information von Frau Schaaf vom Amt für Stadtgrün und Gewässer, dass sie die Diplomarbeit der Studenten zur Begutachtung an das Büro von Stadtrat Dyck geben wird. 31. August: Beschwerde durch den Förderverein über Zustand des Dammweges. Frau Kunath setzt Verein für notwendige Arbeiten ein – Ergebnis unbefriedigend. 11. September: Gespräch von Stadtrat Herrn Grosser und Herrn Dr. Dietze mit der LMBV zu Möglichkeiten der Wasserversorgung des Elsterstausees.

2. Oktober: Treffen von Herrn Matzelt und Herrn Dr. Dietze mit dem Stadtförster Herrn Sickert – Varianten zum aktuellen Umgang am Elsterstausee als Übergangslösung. 6. Oktober: Brief an Herrn Bürgermeister Rosenthal – Hinweis zur Dringlichkeit der Einberufung der Arbeitsgruppe. 16. Oktober: Information über Gespräch Herr Zeitler mit Herrn Bürgermeister Rosenthal – Arbeitsgruppe soll noch im Oktober einberufen werden. 25. Oktober: Mail an alle OBM-Kandidaten mit der Bitte um Unterstützung in der Stauseeproblematik. Frau Höll bittet um Hinweise, wie und wann sie konkret unterstützen kann.

4. November: Mail an Herrn Bürgermeister Rosenthal – dringende Aufforderung zur Einberufung der Arbeitsgruppe. 6. November: Gespräch mit OBM-Kandidat Herrn Wawrzynski, dem Landtagsabgeordneten Herrn Gemkow und Stadtrat Riedel.

www.elsterstausee.de