Archiv | Oktober, 2012

Pressemitteilung Kiebitzberg-Gruppe, Störmthaler See: Neue zweiteilige Schwimmsteganlage mit 100 Meter Länge bei Leipzig

31 Okt

Eine Kanuschleuse verbindet den Markkleeberger See und den Störmthaler See ab Frühjahr 2013. Auf beiden Seiten haben die Steganlagenbauer von „Kiebitzberg“ bei Havelberg jetzt eine je 48 Meter lange Steganlage montiert, auf die man über Zugangsbrücken gelangt.

Die sieben Kilometer von Leipzig entfernte Stadt Markkleeberg wirbt mit dem Slogan “SEENsationell in Sachsen”. Damit hebt sie den besonders für Wassertouristen landschaftlichen Reiz der Region hervor – und den kann auch das Kiebitzberg-Steganlagen-Montageteam bestätigen.

Südlich an den Markkleeberger See grenzt der Störmthaler See mit der schwimmenden Kirche „Vineta“. Beide Gewässer werden bis zum Frühjahr 2013 über den 850 Meter langen schiffbaren Störmthaler Kanal miteinander verbunden. Dabei gilt es vier Meter Höhenunterschied auszugleichen – das bisher Höchste, was eine Schleuse im Leipziger Neuseenland leisten muss.

Am Ober- und Unterhaupt der Kanuparkschleuse hat „Kiebitzberg“ Ende September 2012 je zwei Schwimmsteganlagen mit 48 Meter Länge und 2,5 Meter Breite montiert – inklusive Planung, Entwicklung und Produktion in der Havelberger Schiffswerft.

„Kiebitzberg“-Metallbaumeister Torsten Mintus: “Der Auftrag hat eine große Bedeutung für uns. Schon der 12 Meter lange Anleger für ein Fahrgastschiff, zirka 1,5 Kilometer von der ‚Vineta‘ entfernt, ist einer von uns. Mit dem neuen Projekt im Leipziger Seenland haben wir wiederholt mit Qualität und Zuverlässigkeit überzeugt.” Zufrieden mit der Arbeit seines Teams blickt er freudig auf kommende Steganlagen-Projekte im Leipziger Seenland, die bereits im Gespräch sind.

Pünktlich zur neuen Saison im Frühjahr 2013 machen an den neuen Steganlagen von „Kiebitzberg“ Kanus, Paddelboote und Fahrgastschiffe bis 9 Meter Länge fest.

Auf beiden Seiten der Schleuse liegt eine baugleiche Schwimmsteganlage, bestehend aus insgesamt sechs Stegelementen mit je acht Metern Länge, die von zusammen fünf Dalben (Stahlrohre) pro Schleusenseite gehalten werden.

Die Stegelemente werden von einem bei „Kiebitzberg“ entwickelten und patentierten „Open-G“-Stegrahmen aus Aluminium umlaufen, die fest mit dem Schwimmer verschweißt sind. Die ebenfalls aus Aluminiumblech gefertigten, gekannteten Hohlkammerschwimmer mit Eisschrägen ermöglichen das Herausfrieren der Steganlage im Winter.

Weitere Vorteile von „Open-G“: Das Aluminium-Steganlagen-System ermöglicht eine flexible, problemlose und kostengünstige Erweiterung von Schwimmstegen. Aluminium zeichnet sich durch ein geringes Gewicht – bei gleichzeitig hoher Festigkeit – und eine hohe seewasser- und korrosionsbeständigkeit aus.

www.kiebitzberg.de

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Störmthaler See: Neue Fische eingesetzt

30 Okt

Der Störmthaler See hat neue Bewohner bekommen. Am 26. Oktober teilte die Gemeindeverwaltung Großpösna mit: „Vom Angelverband Leipzig e.V., der den Störmthaler See zur Fischereibewirtschaftung pachtet, wurden am 26. Oktober 2012 zirka  4.000 Schleie im Gewässer ausgesetzt.“

Die Aktion soll im nächsten Jahr fortgesetzt werden. Wie die Gemeinde weiter mitteilte, sei im Frühjahr 2013 der Besatz mit weiteren Fischarten – unter anderem der Maräne – geplant.

Die Ortsverwaltung über die messestädtische Fischereivereinigung und ihr Engagement im neuen Leipziger Seenland: „Der Anglerverband Leipzig verfügt mit seinen örtlichen Anglervereinen über langjährige Erfahrungen im Besatz der ehemaligen Tagebauseen.“ Er sei unter anderem schon am Cospudener und dem Markkleeberger See aktiv.

www.anglerverband-leipzig.de

Pressemitteilung: Landesdirektion bewilligt 2 Millionen Euro für Hochwasserschutz am Elstermühlgraben – Freilegung inklusive

27 Okt

Die Landesdirektion Sachsen hat der Stadt Leipzig Fördermittel in Höhe von 2.012.089 Euro für das Hochwasserschutzvorhaben „Öffnung des Elstermühlgrabens im Teilbauabschnitt 3.3 ohne Westbrücke“ bewilligt. Der Realisierungszeitraum der Maßnahme erstreckt sich bis zum Jahr 2015.

Der bestehende Gewässerzustand, sich ändernde Randbedingungen, bedingt durch Gewässertourismus, künftige Stadtentwicklung und die Festlegung des Hochwasserschutzzieles für ein alle 150 Jahre wiederkehrendes Hochwasser (HQ150)  im Stadtgebiet Leipzig sowie neue rechtliche Anforderungen an den Gewässerschutz auf Grundlage der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie erforderten eine konzeptionelle Gesamtbetrachtung. Dazu wurden verschiedene Varianten untersucht und dabei das „Integrierte Gewässerkonzept“ eindeutig als Vorzugsvariante identifiziert.

Die Öffnung des Elstermühlgrabens ist dabei ein wichtiger Bestandteil dieses Integrierten Gewässerkonzeptes und trägt somit als ein Baustein zur Verbesserung des Hochwasserschutzes für das Stadtgebiet Leipzig bei. 

Das Vorhaben „Öffnung des Elstermühlgrabens“ wurde in drei Bauabschnitte untergliedert. Die Bauabschnitte 1 zwischen Thomasiusstraße und Jacobstraße und 2 zwischen Schreberstraße und Friedrich-Ebert-Straße wurden bereits geöffnet. Die Öffnung im Bauabschnitt 3 – zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Thomasiusstraße – schließt die Gesamtmaßnahme ab und macht die wasserwirtschaftliche Wirksamkeit des Elstermühlgrabens dann umfänglich möglich.

Auf Grund des Finanzumfanges der Gesamtmaßnahme erfolgt zunächst die Realisierung des Teilabschnittes 3.3, der sich von Friedrich-Ebert-Straße bis Elsterstraße erstreckt. Die Realisierung der anderen zwei Bauabschnitte ist bis 2020 geplant.

Neuseenland, Leipzig, Markkleeberg, Cospudener See: Fuchshubers neue Ferienwohnungen im Hafendörfchen „Pier 1“ am Start

16 Okt

Die neuen Gäste-Wohnungen im Hafendörfchen „Pier 1“ des Cospudener Sees scheinen verfügbar. Schon am 25. September 2012 meldete leipzigseen.de: „Neue Ferienwohnungen in Markkleeberg am Pier1 des Cospudener Sees. Der Blick auf den Hafen ist inklusive.“

Ab April 2013 würden die zwanzig neuen Herbergen vermietet. Eckdaten: 30 m² pro Einheit kosten in der Hauptsaison April bis September 70,00 Euro für zwei Betten-Belegung und 90,00 Euro bei Vier-Bett-Buchung. Jeweils werden 19,00 Euro Endreinigung berechnet. Preise in der Nebensaison (Oktober bis März): 60,00 Euro für die Zwei-Bett-Variante; 80,00 Euro bei Vier-Bett-Belegung.

Die Redakteure von leipzigseen.de zur Ausstattung der Gäste-Wohnungen: „Balkon mit Tisch und Stühlen/kleine Küche mit dem nötigen Geschirr/eine kleine Auswahl an diversen Getränkegläsern/Wasserkocher/Toaster/Kaffeemaschine/Fernseher.“

Ein Parkplatz befinde sich unmittelbar am Hafen. Für tretbare Zweiräder stehe ein Fahrradschuppen zur Verfügung. Info und Buchung via Telefon: (0341) 356510. Mailkontakt: info@cospuden.de

Zum Beitrag auf leipzigseen.de

Interview zum Baustart vom Mai 2012:

Pressemitteilung Kanupark, Markkleeberger See, Neuseenland: Saisonabschluss im Kanupark – 21.000 Freizeitsportler nutzten Wildwasserangebote 2012

15 Okt

Gestern wurde die diesjährige Saison im Kanupark Markkleeberg beendet. Seit Anfang Mai konnten Wassersportbegeisterte die verschiedenen Angebote wie Wildwasser-Rafting, Tubing, Hydrospeed, Nacht-Rafting, Power-Rafting oder Wildwasser-Kajak nutzen.

Der Leiter des Kanuparks, Christoph Kirsten, blickt auf eine erfolgreiche sechste Saison zurück: „Insgesamt hatten wir etwa 21.000 Freizeitsportler bei uns zu Gast – damit bewegen wir uns auf dem Niveau des Vorjahres. Wir sind sehr zufrieden mit diesen Besucherzahlen, zumal
wir in den Sommermonaten komplett ausgebucht waren und oft an unsere Kapazitätsgrenzen stießen.“

Obwohl die Tore für den Freizeitbetrieb im Kanupark ab nun geschlossen sind, bleibt die Wildwasseranlage am Markkleeberger See Spaziergängern als Ausflugsziel erhalten. An den Wochenenden sowie an Feiertagen behält die Kanu-Wildwasser-Terrasse ihren gastronomischen Betrieb bei und lädt zum Verweilen ein. Sonntags wird von 10 bis 14 Uhr
ein Brunch angeboten. Von den Slalom-Kanuten wird der Kanupark bis November zu Trainingszwecken genutzt.

Der Kanupark Markkleeberg startet Anfang Mai 2013 in seine nunmehr siebente Saison. Für das nächste Jahr sind wieder einige hochkarätige Sport-Wettkämpfe geplant, wie zum Beispiel das 2013 ICF Canoe Slalom Ranking Markkleeberg vom 30. bis 31. März, die Weltmeisterschafts-Qualifikationen 2013 im Kanu-Slalom vom 20. bis 21. April sowie die
Deutsche Jugend- und Junioren-Meisterschaften 2013 im Kanu-Slalom vom 6. bis 7. Juli.

Zudem werden die Saisoneröffnung Anfang Mai und das 7. Pappbootrennen wieder viele Schaulustige in den Kanupark locken. Plätze für die Wildwasser-Erlebnisse 2013 können ab Februar online gebucht werden.

Pressemeldung Stadt Markkleeberg: Neue stadtgeschichtliche Infotafeln am Torhaus

14 Okt

Im Zusammenhang mit der touristischen Entwicklung der Stadt Markkleeberg sollen die historischen Zentren aller Ortsteile Schritt für Schritt touristisch entwickelt werden. Ein Ziel dabei ist, die Stadtgeschichte nach außen zu tragen und Informationen außerhalb von Museen möglichst erlebniswirksam zu vermitteln.

Die touristischen Wege in der Stadt Markkleeberg wurden dabei so gelegt, dass sie die kulturhistorischen Zeugnisse, Sehenswürdigkeiten und landschaftlichen Attraktionen der Stadt tangieren. Mittels stadtgeschichtlicher Informationstafeln sollen ortsfremde Gäste für eine
historische Spurensuche oder Entdeckungsreise im jeweiligen Ortsteil
interessiert und begeistert werden.

Mit dem historischen Ensemble um das Schloss, das Torhaus Markkleeberg und die Auenkirche wurde der Projektstart vollzogen. Hier ist in den vergangenen Tagen eine zweigliedrige große Informationstafel aufgestellt worden – ein Flügel mit Wissenswertem zu Auenkirche, Schloss und Torhaus, der andere zu den Kämpfen während der Völkerschlacht 1813 um den nahen Pleißeübergang.

Als zweites gemeinsames Informationselement aller im Ensemble ansässigen Institutionen/Vereine wird ein Veranstaltungsschaukasten installiert. Hier erfassen die Gäste das Veranstaltungsangebot im Ensemble auf einen Blick.

Unter der Überschrift „Die Wurzeln Markkleebergs – Von der Wasserburg zum Schloss“ haben die Gäste im Torbogen des Torhauses zudem alle wichtigen Daten auf dem Weg von der Wasserburg bis zum heutigen Schloss vor Augen und können sich anhand eines Luftbildes eine Vorstellung vom Aufbau des Gutes in den 1930er Jahren machen.

Zusätzlich erhalten alle kulturhistorischen Zeugnisse im Ensemble eine Beschilderung aus Tafeln mit Hinweisen zur früheren Nutzung der Objekte.

Das Vorhaben ist in Zusammenarbeit aller Anlieger – konkret: Auenkirchgemeinde, Kultur- und Umweltzentrum e.V., Förderverein Historisches Torhaus zu Markkleeberg 1813 e.V., Verband Jahrfeier Völkerschlacht bei Leipzig 1813 e.V. – mit der Stadtverwaltung Markkleeberg und dem Verein ISIP e.V. entstanden. Die Gestaltung der Infotafeln durch den Verein ISIP e.V. wurde durch das Kommunale Jobcenter Landkreis Leipzig gefördert.

Die Planungs- und Realisierungskosten in Höhe von 9.000,00 Euro finanziert die Stadtverwaltung Markkleeberg. Als Planungsbüro war das Ingenieurbüro Kaiser aus Markkleeberg aktiv, als Bauunternehmen die Firma „dicolor“ aus Taucha.

Schwimmkirche „Vineta“, Störmthaler See: Landesrechnungshof moniert Fördermitteleinsatz

13 Okt

Die schwimmende Kirche „Vineta“ auf dem Störmthaler See ist ins Visier des sächsischen Landesrechnungshofes geraten. Die Aufsichtsbehörde bemängelt in ihrem Jahresbericht 2012 unter anderem fehleingesetzte Fördermittel.

Die Buchprüfer auf Seite 155 ihres Berichtes zu den Hintergründen ihrer Kritik: „Die Gemeinde Großpösna beantragte 2001 zur Planung und Realisierung des ‚Kunstobjektes Vineta‘ als Seemarke auf dem Störmthaler See Mittel in Höhe von 300.000 DM (153.400 Euro).“

Der von der Gemeinde eingereichte Maßnahmevorschlag zur Erhöhung des Folgenutzungsstandards sei jedoch gegenüber dem ursprünglichen Antrag um einen in das Kunstwerk integrierten, ökologisch und technologisch innovativen Veranstaltungsraum erweitert. Danach sollten die Gesamtkosten bei insgesamt 871.500 Euro liegen.

Das Problem aus Sicht der Kassenprüfer: „Genehmigt wurde der Bau eines schwimmenden Gebäudes in Form einer teilweise in den Fluten versunkenen Kirche des devastierten Ortes Magdeborn mit der Projektbezeichnung ‚Vineta‘.“

Laut sächsischem Wirtschaftsministerium (SMWA) zählten aber auch Kunst- und Ausstattungskosten zur Maßnahme, da Mittel der Braunkohlesanierung Impulse für die Folgenutzung schaffen sollten.

Der Rechnungshof jedoch sieht in der Erweiterung des Projektes ‚Vineta‘ vom Kunstobjekt hin zum Veranstaltungsort ein Vorhaben, das auch von der Gemeinde hätte finanziert werden können.

Die Rechnungshüter stellten daher fest: „Mittel der Braunkohlesanierung sollen der Erhöhung des Folgenutzens dienen, nicht aber jede sich an die Sanierung anschließende weitere Nutzung abdecken.“

Der Sächsische Rechnungshof empfehle daher dem Landtag, das Wirtschaftsministerium aufzufordern, auf „eine streng zweckgebundene Förderung hinzuwirken, um Mitnahmeeffekte auszuschließen.“

Betreiber des Veranstaltungsbetriebes auf der „Vineta“ ist die Krystallpalast Leipzig GmbH des Rüdiger Pusch. Auf dem Kulturplan standen 2012 unter anderem Lesungen und Konzerte mit Tino Standhaft, „Nordic Nights“, „Five Gentlemen“ und Christian von Aster.

Außerdem kann das Objekt für Hochzeitsgesellschaften und für „Exklusive Feiern“ gemietet werden. „Egal ob Firmenfeier, Kundenpräsentation, Tagung oder Familienfest – wir haben das passende Ambiente für jeden Anlass“ heißt es dazu online bei den Betreibern.

Zum Jahresbericht des Rechnungshofes