Pressemitteilung LMBV: Erstes Segelboot auf dem Störmthaler See – Weitere Zwischennutzungen

19 Sep

Leipzig/Großpösna. Im ehemaligen LMBV-Tagebau Espenhain wurde am sogenannten Dispatcherturm am Störmthaler See am Vormittag des 18. Septembers 2012 ein erstes Segelboot feierlich eingesetzt.

Die Segelschule „Club Nautique“ habe eine Wasserrechtliche Genehmigung für zwei Jollen erhalten. Sie will mit beiden Booten bis Ende Oktober Schnupper-Segelkurse auf dem Bergbaufolgesee anbieten, sagte die Sprecherin des Leipziger Krystallpalast Varieté Sabine Schön von den Betreibern der Vineta, der schwimmende Kirche mitten im See.

Die Leipziger betreiben die schwimmende Kirche auf dem See und kooperieren nun mit der Segelschule. Auf dem LMBV-Gewässer waren bislang nur eine Fähre und ein Amphibienfahrzeug zugelassen und unterwegs.

Damit haben Segelboote den nächsten gefluteten ehemaligen Tagebau im Landkreis Leipzig erobert. Während sich am Cospudener See bei Markkleeberg schon seit 13 Jahren viele Leipziger und Gäste tummeln, fahren die Schiffe auf dem Störmthaler See noch mit einer Sondergenehmigung. Offiziell ist der See noch nicht für die öffentliche Nutzung freigegeben, da bis zum endgültigen Wasserstand noch rund 80 Zentimeter fehlen. Der Bergbaufolgesee wird bereits seit September 2003 von der LMBV geflutet und wird einmal 733 Hektar groß sein. Er wird damit den Cospudener See um rund 300 Hektar übertreffen. Im Endeinstau wird der Störmthaler See ein Volumen von rund 157 Mio. Kubikmeter Wasser fassen.

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