Foto der Woche: Kanuparkschleuse, Markkleeberger See/Störmthaler See, 2. Juli 2012, 17:04 Uhr

3 Jul

Das Leipziger Neuseenland als Konkurrenz für die Brandenburger Gewässerplatte? Von diesem Traum mancher Verwalter ist die neue sächsische Uferregion noch weit entfernt – immerhin handelt es sich beim Revier rings um die Hauptstadt schlicht um die größte Binnengewässerregion Europas.

Aber: Auf dem Weg dahin sind die mitteldeutschen Seenmacher gerade in den letzten Jahren ein großes Stück vorangekommen. Jüngster Baustein: Die „Kanuparkschleuse“ zwischen Markkleeberger und Störmthaler See. Sie könnte noch 2012 fertig werden. Im Frühsommer hat der Wasserfahrstuhl nun einige seiner wichtigsten Bestandteile bekommen.

„Die Kanuparkschleuse zwischen dem Markkleeberger und dem Störmthaler See hat Mitte Juni ihre Tore erhalten“ hieß es dazu in der Juli-Ausgabe der „Markkleeberger Stadtnachrichten“. Per Kran seien die „tonnenschweren Flügeltüren eingehoben und montiert“ worden. Verantwortlich dafür: die Firma Stahlwasserbau Beeskow als Nachunternehmer der Firma Heilit Umwelttechnik.

Insgesamt drei Tore habe man dabei installiert, so die Verwaltung im Ortsblatt weiter. „Während das sogenannte Oberhaupt der Schleuse in Richtung Störmthaler See ein einflügeliges Tor mit einer Breite von 5,80 Meter und einer Höhe von 4,20 Meter erhielt, wurde am Unterhaupt der Schleuse in Richtung Markkleeberger See ein zweiflügeliges Tor mit einer Breite von jeweils 3,10 Meter und einer Höhe von rund 7,70 Meter eingebaut.“

Auch bei dieser Meldung durften ergänzende Hinweise zum gesamten Projekt nicht fehlen. Dazu der Autor mit dem Kürzel „dkr“, hinter dem sich Stadtsprecher Daniel Kreusch verbergen dürfte: „Der Bau der Kanuparkschleuse erfolgt im Rahmen der Parapgraphen 2 und 4 des Verwaltungsabkommens zur Braunkohlesanierung. Die Baukosten von zirka 4,66 Millionen Euro tragen der Freistaat Sachsen (rund 4,3 Millionen Euro) und der Bund. Bauherr ist die Stadt Markkleeberg, als Projektträgerin fungiert die LMBV. Die Kanuparkschleuse teilt den Verbindungskanal zwischen dem Markkleeberger und dem Störmthaler See, dessen Bett aus Wasserbausteinen den geplanten Gewässerverbund bereits seit einigen Jahren ankündigte, in zwei Abschnitte. Der insgesamt 850 Meter lange Wasserweg wird die erste künstlich angelegte schiffbare Verbindung im Leipziger Neuseenland sein.“

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