Archiv | März, 2012

Pressemeldung Stadt Leipzig: Fototermin – Auensee erhält Frischluftkur

30 Mrz

Der Leipziger Auensee wird ab Mitte der nächsten Woche eine Frischluftkur erhalten. Durch einen Tiefenwasserbelüfter soll das beliebte Gewässer wieder mit ausreichend Sauerstoff versorgt werden. Dabei wird das Tiefenwasser über Unterwasserpumpen nach oben gefördert, dort mit atmosphärischem Sauerstoff angereichert und anschließend wieder dem Grund zugeführt.

Der Auensee mit einer Wasserfläche von zwölf Hektar wird ausschließlich von Grundwasser gespeist. Allerdings hat sauerstoffloses und nährstoffbelastetes Grundwasser in den vergangenen Jahrzehnten die Gewässerqualität negativ beeinflusst und das Algenwachstum angeregt. Hinzu kommt die Entstehung von hohen Schlammmengen durch Falllaub. Der Schlamm bedeckt den Grund des einst zehn Meter tiefen Sees mit einer bis zu drei Meter starken Sedimentschicht. Schon ab einer Wassertiefe von circa 2,5 Meter nimmt der Sauerstoffgehalt sprunghaft ab und der Gehalt an toxischem Schwefelwasserstoff zu.

„Aufgrund dieses schlechten Zustandes mussten wir in der Vergangenheit mehrfach kostspielige Notbelüftungsmaßnahmen über mehrere Wochen durchführen“, erläutert Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal. „Mit den jetzt anlaufenden Maßnahmen erreichen wir schon mittelfristig einen besseren Gewässerzustand bei deutlich geringeren Kosten“.

Durch die kontinuierliche Belüftung, die an drei Stellen des Auensees erfolgt, werden die abgelagerten Sedimente am Grund des Sees abgebaut und die Bildung giftiger Gase maßgeblich reduziert. Ein erneutes Fischsterben kann damit ausgeschlossen werden. Die drei Belüftungsanlagen werden, nach entsprechenden Vermessungsarbeiten im See, an drei unterschiedlichen Standorten positioniert. Die Kosten für die Belüftung belaufen sich auf 24.500 Euro im Jahr und werden von der Stadt Leipzig getragen. Vorgesehen ist eine Laufzeit von zunächst zehn Jahren.

Bevor die Tiefenwasserbelüfter eingeschwommen werden, besteht am Dienstag, 3. April, 14:30 Uhr, die Gelegenheit eine Anlage in Augenschein zu nehmen und die genaue Wirkungsweise durch die anwesenden Techniker der Firma Polycon zu erfahren. Inge Kunath, Leiterin des Amtes für Stadtgrün und Gewässer, wird ebenfalls vor Ort sein und Fragen zur Sanierung des Gewässers beantworten (Treffpunkt siehe Skizze).

Ferienwohnungen am Cospudener See und ein „Hotel Seeblick“ am Hainer See: „Pier 1“-Architekt Gregor Fuchshuber im Audio-Interview

21 Mrz

An der Nordseite des Hafendörfchens „Pier 1“ am Cospudener See entstehen derzeit neue Ferienwohnungen. Ende 2012 sollen sie fertig werden. Entworfen worden sind sie vom Architekturbüro „Fuchshuber und Partner“. Die Leipziger Gebäudeentwickler waren auch schon bei der Entstehung der bisherigen Anlagen federführend. Wir haben uns Mitte März mit Gregor Fuchshuber getroffen, um mehr über das Projekt zu erfahren. Er berichtete dabei auch von einem neuen Objekt am Hainer See – dem „Hotel Seeblick“.

Die jetzt am Cospudener See wachsenden Ferienwohnungen seien seit dem Jahr 2000 Bestandteil des gesamten Hafenkonzeptes des „Pier 1“ gewesen, erklärte Fuchshuber im Interview. Entstehen sollen die neuen Gebäude auf der Fläche zwischen Park- und Trockenliegeplatz.

Die zwanzig Gästezimmereinheiten werden im Obergeschoss untergebracht, sollen über einen Laubengang erreichbar und jeweils 35 Quadratmeter groß sein. Im ebenerdigen Untergeschoss seien Funktionsräume für Taucher und Segler vorgesehen. Insgesamt entstünden so 700 Quadratmeter Herbergskapazität und 300 Quadratmeter als Lager und Nutzraum für Wassersportler.

Auf Pfählen im Wasser stehen soll laut Fuchshuber hingegen das neue „Hotel Seeblick“ am Hainer See. Drei Etagen mit jeweils fünf Zimmern seien hier vorgesehen. Erbauer scheint auch hier die Leipzigseen GmbH. Fertig werden könnte dem Architekt zufolge auch dieses Objekt bis zum Jahresende.

„Man hofft dort, auch Wochenendgäste zu akquirieren, und vor allem auch Gäste, die mit dem kulturellen Angebot im Schillerhaus und im neu sanierten Herrenhaus an diesen See gelockt werden“ sagte Fuchshuber zur Frage, ob es am Hainer See überhaupt Besuchernachfrage für ein Bettenhaus gibt. Mehr im kompletten Audio-Interview – Länge rund zehn Minuten.

Frühlingserwachen an Leipzigs Ufern: Im April kehrt auch das „Zierlich Manierlich“ ans Elsterbecken zurück

15 Mrz

Es herrscht Frühlingserwachen an den Ufern der Messestadt – in einigen Wochen kehrt auch das grüne Kleinod vom Elsterbecken zurück. Anfang April könnte das „Zierlich Manierlich“ wieder an der Ost-Seite des Palmengartenwehres zu finden sein, ließ Betreiberin Rebecca Maria Salentin uns am 15. März auf Anfrage wissen.

In der Winterpause scheint es für die Belegschaft des urigen Kiosks an Arbeit nicht gefehlt zu haben. Zur Erinnerung: Im Herbst gab es eine derbe Einbruchsserie. Dabei sollen die Eindringlinge nicht gerade zimperlich mit dem „Zierlich Manierlich“ umgegangen sein. Weil der schöne Zirkuswagen ziemlich gelitten haben muss, gab es viel zu reparieren.

Viel Neues gebe es in diesem Jahr aber nicht, so Salentin in ihren Antwortsätzen schließlich. Daher an dieser Stelle noch einmal das erste Interview mit der Sommerwirtin, das im Frühjahr 2009 entstand, kurz nachdem sie und ihr Zirkuswagen das erste Mal am Elsterbecken aufgetaucht waren.

Frühlingserwachen zwischen Stadthafen und Neuseenland: LeipzigBoot nimmt wieder Fahrt auf

15 Mrz

Ebenfalls in den Startlöchern für die neue Saison: Die Bootsmänner der Ranaboot GmbH – also des LeipzigBootes. Reiner Kehr und Kollegen seien ab Anfang April wieder auf den messestädtischen Flüssen und Seen unterwegs, hieß es am 15. März 2012 auf den elektronischen Seiten der Kapitäne.

Die messestädtischen Seefahrer teilten dabei mit: „Nach umfangreichen Veränderungen an unseren beiden Booten sind wir startklar für die neue Saison 2012. So es das Wetter und die Wasserstände gestatten, werden wir ab 1. April 2012 wieder Fahrten anbieten.“

Im April seien die Schleusen nur von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr betriebsbereit, hieß es auf ranaboot.de weiter. Daher müsse die Neuseenlandtour vorerst schon 9.30 Uhr beginnen. Beginn der Rückfahrt ab „Pier 1“ sei dabei um 13.00 Uhr. Der Grund laut Ranaboot: „Damit in jedem Fall die letzte Schleusung sicher gestellt ist.“

Ab Mai seien die Schleusen wieder bis 18.00 Uhr in Betrieb, dann beginne man mit den bekannten Abfahrtszeiten 10.00 Uhr ab Stadthafen und 14.00 Uhr Abfahrt ab „Pier 1“. Reservierungen seien ab sofort unter (0341) 480 3830 oder kontakt@ranaboot.de möglich.

www.ranaboot.de

Zwenkauer See-Notizen: Hafenfest im Mai und MS Santa Barbara zukünftig auch als Fähre

15 Mrz

Es gibt Neuigkeiten vom Zwenkauer See. Die MS Santa Barbara soll ab diesem Jahr auch als Fähre agieren. Außerdem ist der Termin für das dritte Hafenfest bekannt gegeben worden. Wann der Transfer-Service gestartet werden soll, scheint noch unklar. Um Fahrradstellplätze und einen behindertengerechten Zugang zu bieten, werde das Passagierschiff derzeit leicht umgerüstet, hieß es am 14. März von Eigner Andreas Hipp in der LVZ.

Ebenfalls wenig konkret ist derzeit auch noch die Informationslage zur Molenparty am zukünftigen Zwenkauer Schiffsanleger. Fest steht bisher offenbar nur, dass das diesjährige Seepromenadenfest in der Mitte des Wonnemonats am Wochenende vor „Himmelfahrt“ gefeiert werden soll. Über die Inhalte hüllen sich die Organisatoren noch in Schweigen. Zu den Vorbereitungen hieß es am 15. März 2012 auf zwenkau.de lediglich: „Drei Jahre ist das erste Hafenfest am Kap Zwenkau her. Damals noch auf dem Trockenen und ohne Hafen. Zum dritten Hafenfest am 13.05.2012 wird das ganz anders. Hafen, See und Wassersport – lassen Sie sich überraschen.“ Mehr Informationen würden rechtzeitig unter zwenkauer-see.com oder auf der Zwenkauer Homepage zu finden sein.

Pressemitteilung B90/Grüne Leipzig: Touristischer Entwicklungsplan für Leipzig gefordert

14 Mrz

Der Tourismus ist ein Pfund, mit dem Leipzig wuchern kann, denn mit mehr als 2,3 Millionen Übernachtungen im Jahr 2011 und einer steigenden Wertschöpfung ist er ein an Stärke zunehmender Wirtschaftsfaktor für die Stadt Leipzig, erklärt  Heike König, Stadträtin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.

Der Tourismus in Leipzig hat noch einige Baustellen. Hier: Das Astoria. Foto: Bernd Reiher

Der Tourismus in Leipzig hat noch einige Baustellen. Hier: Das Astoria. Foto: Bernd Reiher

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes Sachsen kamen von Januar bis September 2011 so viele Gäste wie nie zuvor nach Leipzig. Die Gästeankünfte erhöhten sich mit 863.220 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,1 Prozent. Die Anzahl der Übernachtungen konnte auf 1.558.699 um 3 Prozent gesteigert werden. Bei Tagesreisenden (zirka 34 Millionen Tagesgäste pro Jahr) liegt Leipzig vor Städten wie Dresden und Chemnitz. 

Unter den Tagesreisenden ist ein Großteil Geschäftsleute, die mehr Geld ausgeben als Städte- und Kulturtouristen. Schon 2005 lag Leipzig mit 38,60 Euro/Tag/Gast weit vor Dresden und Chemnitz und über dem sächsischen Durchschnitt von 25,40 Euro.

Der Oberbürgermeister soll beauftragt werden, bis zum vierten Quartal dieses Jahres einen touristischen Entwicklungsplan für die Stadt Leipzig vorzulegen, der unter anderem folgende Eckpunkte enthalten soll: Standortbestimmung, Stärken/Schwächen, Strategische Handlungsfelder, Prioritäten bei touristischen Entwicklungszielen, Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit, Zeitschienen und Verantwortlichkeiten.

Der Arbeit der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH liegt bisher ein jährlicher Marketingplan zugrunde. Das greift aus unserer Sicht zu kurz. Auf Grund seiner Bedeutung bedarf der Tourismus dringend einer gezielteren Entwicklung und strategischen mittel- bis langfristigen Planung, so König. Ein abgestimmter und demokratisch legitimierter Touristischer Entwicklungsplan für die Stadt Leipzig ist dringend von Nöten.

Gerade vor dem Hintergrund der jüngst im Auftrag des SMWA erarbeiteten „Tourismusstrategie Sachsen 2020“ und der sich daraus ergebenden Veränderungen in Sachsen kommt dem eine entscheidende Rolle zu. Politische Eckpunkte für den Tourismus sollte der Stadtrat setzen, der bisher keinerlei Rolle beim Thema Tourismus in Leipzig spielt.

Der jährliche Marketingplan, die Erfahrung und die langfristig vorausschauende Planung der LTM GmbH können und müssen als Grundlage für einen Entwicklungsplan dienen und helfen, langfristige Entwicklungsziele aufzuzeigen und zu formulieren. Dazu müssen Stärken und Schwächen beim Leipziger Tourismus benannt und Vorschläge zur Gegenzusteuerung und zum Ausbau von Stärken gemacht werden.

Strategische Handlungsfelder, Prioritäten, Veranstaltungshöhepunkte, touristische Ziele sollten definiert und deren weitere Entwicklung in den Blick genommen werden. Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit müssen dabei eine stärkere Rolle spielen. Einzelne große Akteure wie bspw. Leipziger Messe, IHK, DEHOGA, Gewandhaus, Oper, Thomaskirche, Kreativszene, Museen und Verbände müssen in diesen Prozess eingebunden werden.

Die LTM GmbH als für das Tourismusmarketing und das Stadt- und Standortmarketing zuständige Leipziger Unternehmen kann und muss die Hauptarbeit in der Umsetzung leisten. Strategien und Ziele aber müssen politisch formuliert und abgestimmt werden. Der Touristische Entwicklungsplan sollte alle fünf Jahre angepasst und dem Stadtrat vorgelegt werden.

Netzwelt Neuseenland: kletterwald-leipzig.de am Albrechtshainer See

13 Mrz

Hinter kletterwald-leipzig.de verbergen sich die Freizeitanlagen am Albrechtshainer See. Am mittlerweile zur Stadt Naunhof gehörenden Gewässer sind neben den Ast-Parcours auch ein Baumhaus, ein Tipidorf, ein Campingplatz und eine Ufergaststätte mit Freisitz zu finden.

Die Zelt- und Wohnwagen-Abteilung des Kletterwaldes am See befindet sich direkt am Ufer und ist mit mehreren Bungalows sowie ebenfalls einem reichen Baumbestand ausgestattet. Neben der Terrasse mit Kamin gibt es an der daran angrenzenden See-Gaststätte auch einen in das Gewässer führenden Steg.

Betreiber des Geländes ist laut Impressum auf kletterwald-leipzig.de die Firma „Adventure GbR“ von Steffen Cramer und Karsten Möller. Die Organisatoren über ihr Wipfelprojekt: „Direkt am Albrechtshainer See laden auf einer Fläche von zirka zwei Hektar elf Parcours mit über 80 Kletterelementen zu Erlebnis, Spaß und Spannung ein. Egal ob Groß oder Klein: Hier erlebt die ganze Familie ein unvergessliches Abenteuer in freier Natur. Jeder kann beim Klettern in den Baumwipfeln seine Geschicklichkeit und Mut beweisen.“

Cramer und Möller über die Zelt- und Mobilheim-Abteilung ihres natur- und autobahnnahen Freizeitparks: „In unmittelbarer Nähe zum Albrechtshainer See und dem Kletterwald befindet sich unser Campingplatz. Für diejenigen, die lieber ein festes Dach über dem Kopf haben, stehen unsere beiden Bungalows ‚Lasse‘ und ‚Frieda‘ zum Übernachten bereit.“

Die Lauben werden für 25,00 Euro pro Nacht vermietet. Für einen Caravan werden 6,00 Euro pro Nacht berechnet; ein Zelt schlägt mit 3,50 Euro zu Buche. Kähne sind ab 3,00 Euro pro Stunde zu haben. Zu diesem Angebot heißt es von den Verwaltern lediglich: „Gleich neben dem Campingplatz und dem Kletterwald befindet sich ein Ruderbootverleih.“

Dessen Öffnungszeiten seien identisch mit denen des Kletterwaldes – also zwischen Ende März und Ende Oktober freitags von 13.00 bis 19.00 Uhr, wochenends, an Feiertagen und in den Ferien von 10.00 bis 19.00 Uhr. Touren durch die Bäume des Kletterwaldes kosten 9,00 Euro pro Kind oder 15,00 Euro für Erwachsene. Es wird unbedingt um Vorreservierung gebeten.

www.kletterwald-leipzig.de