1+1=3: Markkleeberger See, Störmthaler See, Gewässerverbund, 2012

12 Feb

Das Jahr 2012 könnte ein ganz besonderes für das Leipziger Neuseenland werden: Durch den Abschluss zweier Einzelmaßnahmen wird die Vision eines großen Ganzen Realität. Die letzten beiden fehlenden und in diesem Jahr fertig werdenden Puzzlestücke sind der Störmthaler See und die ihn mit dem Markkleeberger See verbindende Kanuparkschleuse. Der damit wahr werdende Jahrzehnte alte Traum: Ein aus zwei ehemaligen Kohlegruben entstandener Gewässerverbund mit Häfen, Inseln und zusammen 985 Hektar Wasserfläche.

Dass der Endspurt der letzten beiden Projekte dieses Großvorhabens zusammen ins Jahr 2012 fallen könnte, hatte sich schon in den letzten Wochen und Monaten angedeutet. Mitte Februar wurde es schließlich auch von der LMBV bestätigt. „Störmthaler See soll 2012 Endwasserstand erreichen – Kanuparkschleuse soll parallel III/2012 fertig werden“ lautete die Überschrift einer Pressemitteilung der Bergbausanierer.

Bei der Kanuparkschleuse gehe man derzeit davon aus, dass sie im dritten Quartal 2012 fertiggestellt wird, hieß es in der zugehörigen Meldung der LMBV-Mediensprecher. Eine Inbetriebnahme hänge dann im Wesentlichen von dem Zeitpunkt eines erfolgreichen Probebetriebes ab. Die Gesamtkosten lägen bei rund 4,7 Millionen Euro. Bisher erbrachtte Hauptleistungen: Herstellung einer Dichtwand im Baugrund, um die Um- und Unterströmungssicherheit des Kompaktbauwerkes zu sichern; Fertigstellung des Betonmassivkörpers der Schleuse und der Flügelwände.

Momentan am Wasserfahrstuhl noch zu bewerkstelligen seien solche Arbeiten wie Hinterfüllung und Verfüllung der Baugruben, Stahlwasserbau, Einbau von EMSR-Technik, Wegebau sowie Bau der Vorhäfen. Geplantes Finanzvolumen dafür: zirka 2,3 Millionen Euro – ob inklusive oder zusätzlich blieb allerdings unklar.

Arbeiten kann die Schleuse aber nur, wenn beide angeschlossene Gewässer vollständig geflutet sind. Zum Endspurt an den Ufern der neuen Seen-Gemeinden Güldengossa und Dreiskau-Muckern hieß es von den LMBV-Pressesprechern: „Der Störmthaler See im Südraum Leipzigs wird voraussichtlich auch im III. Quartal seinen Endwasserstand erreichen, so dass mit der Ableitung des Überschusswassers zum Markkleeberger See das Schleusenbauwerk in der Gewässerverbindung zwischen den beiden Seen auch in Betrieb gehen wird.“

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: