Startschuss für Problempatient: Bauvorbereitung für Kanal vom Cospudener zum Zwenkauer See

8 Jan

Eine Paddeltour vom Leipziger Stadthafen bis zum Zwenkauer See – in Verbindung mit einem Zelt könnte ein solcher Tripp schon das Potenzial für ein komplettes Bootswochenende auf Leipziger Gewässern haben. Sonnabend-Früh Start im Stadtzentrum. Mittagspause im Hafendörfchen „Pier 1“ am Cospudener See. Danach Weiterfahrt und nachmittags Zeltaufbau am Zwenkauer See. Sonntag Frühstück auf dem Campingplatz und Rückfahrt Richtung Messestadt.

2016 könnte es soweit sein, dass wir auch solch ausgedehnte Bootstouren in der Messestadt planen können. Dann soll auch der jetzt noch fehlende Kanal zwischen Cospudener und Zwenkauer See in der Neuen Harth realisiert worden sein. Bei der Verwirklichung dieser Gesamtidee hatte er sich in den letzten Jahren als eines der am dicksten zu bohrenden Bretter erwiesen. Mittlerweile aber scheint auch diese Wasserstraße in Fahrt zu kommen. Anfang 2012 hieß es von den zuständigen Bergbausanierern: „LMBV beginnt für Verbindungsprojekt vom Zwenkauer zum Cospudener See mit Baufeldfreimachung“.

Dazu teilte die Presseabteilung mit: „Die LMBV startet in den nächsten Tagen mit den vorbereitenden Arbeiten für das Vorhaben ‚Gewässerverbindung Zwenkauer – Cospudener See‘ im ehemaligen Tagebau Zwenkau. Ab Mitte Januar wird die Reculta GmbH aus Zwenkau im Bereich südlich der Autobahn 38 mit den vorbereitenden Arbeiten beginnen.“

Zunächst seien dabei zur Baufeldfreimachung 1,6 Hektar „Gehölzaufwuchs“ zu entfernen. Dies gilt als Voraussetzung für ab Ende 2012 vorgesehene Arbeiten zur „Vorprofilierung des Verbindungskanals“. Die Arbeiten fänden unter Beachtung der Naturschutz-Gesetzgebung statt – gezielt außerhalb der Brut- und Aufzuchtzeit vieler geschützter Tierarten im Winter. Bis Ende Februar sollen sie abgeschlossen werden. Eine ökologische Baubegleitung im Auftrag der LMBV sorge dafür, dass während der Baumaßnahmen keine geschützten Tierarten geschädigt werden.

Die Presseabteilung zur Rolle des Kanales im zukünftigen Leipziger Wasserstraßennetz: „Das Vorhaben zur Gewässerverbindung ist Teil des ‚Kurs 1‘ des Touristischen Gewässerverbundes der Region Leipzig. Mit der Gewässerverbindung zwischen den Bergbaufolgeseen Zwenkau und Cospuden wird die letzte Maßnahme für die gewässertouristische Durchgängigkeit von der Stadt Leipzig bis zum Zwenkauer See in Angriff genommen.“

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