Fakten, Fakten, Fakten: Dezembergespräch zwischen Seenentwicklern und Messestadtpresse

9 Dez

Am 8. Dezember tagte die Steuerungsgruppe Neuseenland zum letzten Mal in diesem Jahr. Im Anschluss an die Sitzung hatte der Sprecher des Gremiums, Landrat Dr. Gerhard Gey, wieder zum Treffen mit Medienvertretern der Messestadt geladen.

Viel Neues zum Thema „Wasserregion Leipzig“ gab es an diesem Dezember-Donnerstag in der Landesdirektion allerdings nicht zu erfahren. Rückblick auf das ereignisreiche Jahr 2011 war vor allem angesagt. Dementsprechend standen zunächst noch einmal der „Tag blau“, die Schleuse Connewitz und die Bootsverkehrszahlen auf dem „Kurs 1“ auf der Agenda.

Aktuelle aus dem Treffen hervorgegangene Erkenntnisse: Die Verhandlungen über die Fortschreibung der §4-Maßnahmen laufen. Man hoffe auf Geld in Höhe von 30 Millionen Euro; es gebe positive Signale. Für das Investorenportal auf leipzigerneuseenland.de wurden bisher 20.000 Seitenabrufe und 5.000 Besuche registriert – die Info-Seite für interessierte Macher war im Frühjahr freigeschaltet worden. Die Kanuparkschleuse zwischen Markkleeberger und Störmthaler See wird voraussichtlich im dritten Quartal 2012 fertig und soll reichlich vier Millionen Euro kosten. Auch die Verbindung zwischen Cospudener und Zwenkauer See kommt – mittlerweile allerdings im Jahr 2016.

Landrat Gey freute sich auch bei diesem Mediengespräch wieder über die mit dem „Kurs 1“ entstandene Infrastruktur zwischen Messestadt und Umlandregion. „Weiche Standortfaktoren“ waren es aber auch diesmal, die aus Sicht des Landkreisvaters an den Ufern noch fehlen. Angela Zabojnik vom Leipziger Amt für Stadtgrün und Gewässer merkte an, dass es in dieser Saison in der Seenstadt erstmals auch Tage gegeben habe, in denen alle Bootsverleihe leergemietet waren. Hingewiesen wurde auch auf die Wassersportmesse „Beach & Boat“, die vom 16. bis 19. Februar 2012 zum dritten Mal auf der Neuen Messe über die Bühne gehen wird. Auch diesmal wird es dabei einen Seenland-Kongress geben.

Kurz vor Toresschluss gab es auch beim letzten diesjährigen Treffen mit Medienvertretern eine offene Fragerunde für die Journalisten. Eines der Ergebnisse: Die Idee mit der Seilbahn vom Nord- zum Südufer des Zwenkauer Sees ist auch aus Sicht der Neuseen-Entwickler noch nicht gestorben – allerdings brauche es dafür einen Investor.

Augenblicke des Schweigens und anschließendes Kopfschütteln gab es hingegen bei der Frage nach einem zweiten Uferweg für den Cospudener See. Diese Anregung stammt von Markkleebergs Oberbürgermeister Bernd Klose. Geäußert hat er sie angesichts der oft überfüllten Piste im Sommer 2011 gegenüber dem MDR. Tenor der Steuerungsgruppe dazu: Man baue derzeit an vielen Seen und hoffe, dass schon mit deren Fertigstellung eine Entlastung für Cospuden einhergehe.

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