Markkleeberger See: Der Kanupark zwischen 2011 und 2012

14 Okt

Rund zwanzig Wochen sind es noch, bis Mitte März am Markkleeberger See die ersten Vorboten der Sommersaison 2012 auftauchen werden. Momentan allerdings ist auch am zweiten großen Gewässer der Pleißestadt erst einmal herbstlicher Abgesang angesagt. Auch der Kanupark bereitet sich in diesen Tagen auf die kalten Monate vor. Während der Betrieb in der Betonröhre Winterpause macht, soll die Anlage aber als Ausflugsziel weiter zur Verfügung stehen.

Zum Spielzeitende 2011 und den Kanupark-Plänen für die kühle Jahreszeit teilte das Markkleebeerger Rathaus am 13. Oktober mit: „Die fünfte Saison im Kanupark ist nun offiziell beendet. Nach fünf aufregenden Monaten, in denen wieder mehr als 20.000 Wassersportbegeisterte die Angebote des Kanuparks wahrnahmen, werden die Tore für den Freizeitbetrieb über die Wintermonate geschlossen. Dennoch bleibt der Kanupark Spaziergängern und See-Interessierten als Ausflugsziel erhalten.“

Das Gelände sei in der kälteren Jahreszeit zugänglich. Auch die Wildwasser-Terrasse behalte ihren gastronomischen Betrieb bei – das allerdings nur am Wochenende. Der „Blick über den glitzernden See“ könne laut Stadtverwaltung beispielsweise „sonntags von 10.00 bis 14.00 Uhr beim Brunch genossen werden“.

Während der Freizeitsport-Winterpause werde die Wildwasseranlage weiter zu Trainingszwecken genutzt. Der Start in die nächste, dann sechste, Saison soll am 5. Mai 2012 offiziell gefeiert werden. Plätze dafür könnten ab Februar gebucht werden.

Kanupark-Manager Christoph Kirsten in der Rathausmeldung über das Jahr 2011 und die Vorhaben für 2012: „Hinter uns liegt eine tolle Saison, in der wir viele spannende Events durchgeführt haben. Das große MDR-Rafting im Mai, der 2011 ICF Canoe Slalom World Cup im Juli und das beliebte Pappbootrennen im August sind nur ein paar davon. Jetzt werden wir uns auf die neue Saison vorbereiten, damit wir unseren Besuchern auch nächstes Jahr wieder viele interessante Angebote und Veranstaltungen bieten können.“

Randnotizen Markkleeberger See 2011: Die Grube, an der noch Anfang der 90er Jahre die Kohlebagger nagten, feierte in diesem Jahr ihren fünften Geburtstag als neu entstandener See. Offiziell gejubelt wurde ob der halben Dekade aber nur im kleinen Kreis. Mit der Kanuparkschleuse, dem Kletterpark und dem Auslaufbauwerk zur Kleinen Pleiße brachte das Jahr 2011 auch viele neu angegangene Bau-Projekte. Auf einer Anhöhe zwischen Feriendorf und Kanupark ist mit dem „Odysseus“ in dieser Saison außerdem ein Gegenüber für die „Penelope“ vom Westufer angekommen.

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