Neuseenland-Lexikon: „B“ wie „Bockwitzer See“

12 Sep

Bockwitzer See: Gewässer südlich von Leipzig; entstehend aus dem ehemaligen Braunkohletagebau Borna-Ost. Die einstige Grube wurde laut Wikipedia zwischen 1993 und 2005 durch ansteigendes Grundwasser geflutet. Wie die Netz-Enzyklopädie weiter zu berichten weiß, wird der B. am Nordufer zur naturverbundenen Freizeiterholung genutzt und soll 2003 in ein Naturschutzgebiet umgewandelt worden sein.

Bei freizeitabenteuer.de heißt es über den B.: „Unter fachkundiger Betreuung durch die am Ort ansässige Ökologische Station Borna-Birkenhain konnten sich hier Biotopstrukturen zwischen Orchideenstandorten, Uferschwalbenkolonien und ‚Vogelinseln‘ ausbilden, die im Leipziger Neuseenland ihresgleichen suchen.“ Geführte Wandertouren würden Interessenten beste Möglichkeiten geben, Natur zu erleben, ohne wertvolle Lebensräume zu stören. Im Osten grenze das Waldgebiet „Fürstenholz“ unmittelbar an den B. Das Gewässer sei am besten vom Aussichtspunkt an der B176 zu überschauen.

Das Portal seenkompass.de spricht angesichts des B. von 170 Hektar Wasserfläche und knapp acht Kilometern Uferlänge. Als Besonderheit wurde vermerkt: „Das einzige saure Gewässer im Südraum Leipzig durch den Einfluss von Kippen.“ Dazu wiederum heißt es bei freizeitabenteuer.de: „In jüngster Zeit zeigt sich der Bockwitzer See in auffallend türkisblauer Farbe.“ Eine Färbung, die auf „Neutralisierungsmaßnahmen durch gezielte Sodaeinträge zurückzuführen“ sei.

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