Ente der Woche: Die L-IZ und der Erlebnisrastplatz am Markkleeberger See

19 Aug

Zum geplanten und ab Ende August entstehenden Erlebnisrastplatz am Markkleeberger See schrieb die Leipziger Internet-Zeitung L-IZ am 16. August: „Mit der geplanten Anbindung des Markkleeberger Sees über die Kleine Pleiße können hier künftig auch Wasserwanderer eine Pause einlegen.“

Der Fehlerteufel steckt im Detail. Richtig ist: Ja, der Markkleeberger See soll an das Leipziger Gewässernetz angebunden werden – der Projektname dafür lautet nach bisherigen Angaben: „Kurs 5“. Falsch aber ist, dass die Anbindung über die „Kleine Pleiße“ erfolgen soll.

Markkleebergs Oberbürgermeister Bernd Klose bestätigte schon in einer Anhörung im September 2010, dass dieses Vorhaben so vom Tisch sei. Als Grund wurden umwelttechnische Bedenken bei dem kleinen Rinnsal angegeben. Statt der Routenführung über die „Kleine Pleiße“ sei mittlerweile zur Anbindung ein eigener Kanal geplant. Stadtsprecher Daniel Kreusch bestätigte auf telefonische Anfrage am 17. August, dass sich an diesem Sachstand nichts geändert hat.

Gestützt wird diese Planungstheorie von den Redakteuren von gewaesserverbund.de. Auch hier ist nichts mehr von der gewässertouristischen Anbindung über die „Kleine Pleiße“ zu lesen. Stattdessen heißt es zur geplanten Verknüpfung auf den Seiten der Gewässerverbund-Verwalter: „Die Anbindung der Pleiße an den bereits gefluteten Markkleeberger See ist in Planung. Die Planungen beinhalten den Bau einer schiffbaren Gewässerverbindung.“ Länge zirka ein Kilometer – Schleuse inklusive.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: