Neues Leben am alten Pleißebad: Bauarbeiten für Erlebnisrastplatz am Markkleeberger See beginnen

18 Aug

Fünf Jahre alt ist er in diesem Jahr geworden, der Markkleeberger See am Südostende der Pleißestadt. Bemerkt haben das nur wenige, andere Vorhaben sind in den Vordergrund gerückt. Eines ist die Auslaufbucht am Nordwestufer als Verbindung zur kleinen Pleiße. Ein weiteres ist ein „Erlebnisplatz“, der ab Ende August ebenfalls am Nordufer des jungen Gewässers entsteht.

Zu diesem Vorhaben teilte die Stadtverwaltung am 15. August mit: „Der Markkleeberger See wird um eine Attraktion reicher. Am 29. August 2011 starten die Bauarbeiten zur Errichtung eines Erlebnisrast- und Abenteuerspielplatzes. Das Areal liegt auf Höhe des Strandbades in Markkleeberg-Ost. Der überregionale Radwanderweg begrenzt das Baugebiet im Süden, nordwestlich befindet sich die Stadtmühle.“

Mit dem Bau des Rastplatzes werde ein Aufenthaltsort vorrangig für Familien geschaffen, der laut Rathaus „wegetechnisch am Schnittpunkt von Spaziergängern, Radwanderern und Reitsportlern liegt“. Auf rund 1940 Quadratmetern entstehe dabei ein Bereich zum Spielen, Toben und Verweilen. Kernstück der Anlage soll eine Flächennetz-Spielanlage werden. In der Umgebung sind weitere Spielflächen sowie Hängematten und Schaukeln geplant. Zum Verweilen sei außerdem eine überdachte Schutzhütte vorgesehen.

225.000 Euro sind auf Kostenseite für die Anlage vorgesehen. Fördertöpfe wurden diesmal keine genutzt – die Stadt Markkleeberg trage die Kosten allein. Markkleebergs Oberbürgermeister Bernd Klose zeigte sich nicht nur ob des Gelingens aus eigener Kraft erfreut: „In Markkleeberg steigt nicht nur die Zahl der Einwohner, auch immer mehr Besucher entdecken unsere Stadt zwischen den Seen für sich.“ Ihnen wolle man nicht nur Natur, Sand und Wasser bieten sondern auch Möglichkeiten zum Verweilen, Ausruhen und zur Freizeitgestaltung. Klose: „Ich freue mich, dass dieser Erlebnisrastplatz nun gebaut werden kann. Mein Dank gilt dem Stadtrat, der das Vorhaben mit diesem Investitionsvolumen unterstützt, obwohl wir keine Fördermittel dafür erhalten.“

Rund drei Monate sollen die Arbeiten Stadtsprecher Daniel Kreusch zufolge dauern. Bei der Planung haben die Markkleeberger Seeleute in saisonalen Dimensionen gedacht. „Mit Absicht wurden die Arbeiten nicht in die Badesaison gelegt, um Touristen beim Ausflug an den See nicht zu stören“ hieß es aus dem Rathaus schließlich. Geht alles nach Plan, könne man schon Ende November die ersten Besucher am neuen Erlebnisrastplatz begrüßen.

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