Neuseenland-Lexikon: „C“ wie „Cröbern“

8 Jul

Cröbern: Abgebaggertes Dorf südlich von Markkleeberg-Ost – heute Markkleeberger See. Benachbarte Orte waren unter anderem das ebenfalls abgebaggerte Crostewitz und die noch heute als Markkleeberger Ortsteile bestehenden Dörfchen Wachau und Gaschwitz. Cröbern war in den 60er und 70er Jahren umgesiedelt worden und fiel 1972 mit dem Beschluß zur Kohlepolitik dem Braunkohletagebau zum Opfer. Zuletzt hatte es 1750 Einwohner.

Über die letzten Jahrzehnte des Dörfchens heißt es in der Wikipedia: „Der bis ins 19. Jahrhundert rein bäuerliche Charakter von Cröbern und Crostewitz änderte sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts insofern, als in Cröberns Norden und Westen Siedlungshäuser und Villen entstanden.“

Der Online-Enzyklopädie zufolge sei 1967 die Umsiedlung der Bevölkerung von Cröbern und Crostewitz begonnen worden, da die gesamte Fläche im Aufschlussbereiches des Tagebaus Espenhain lag. Die Gebäude seien abgerissen worden und das Gelände überbaggert. Aus der Kirche habe man die wertvolle Friederici-Orgel gerettet. Sie sei seitdem in der Katharinenkirche von Großdeuben zu hören.

Dorfgeschichte im Markkleeberger Online-Archiv:
markkleeberg.de

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