In Leipzig kaum, im Südraum mit Genehmigung: Das Umweltamt und die Motorbootsituation in der Messestadt

23 Apr

Der Winter ist vorbei, auf den Leipziger Gewässern steigt wieder die Dichte der personenbesetzten Schwimmkörper. Pünktlich zum Saisonauftakt auf Flüssen und Seen stellte das Amt für Umweltschutz jetzt klar: Motorboote dürfen nur eingeschränkt und mit Genehmigung fahren.

Die Behörde teilte am Gründonnerstag mit: „Motorbetriebene Schiffe und Floße, auch mit Elektromotor, dürfen nur mit einer wasserrechtlichen Genehmigung der Stadt Leipzig als zuständiger Wasserbehörde auf Leipzigs Gewässern fahren.“ Gleichzeitig veröffentlichte sie einen Überblick über die aktuelle Zulassungssituation in der Wasserstadt Leipzig und dem Umland.

Grundsätzlich gelte: Alle fließenden und stehenden Gewässer der Messestadt sind im Sinne des § 36 des Sächsischen Wassergesetzes (SächsWG) nicht schiffbar. Einzige Ausnahme: der Elster-Saale-Kanal, weil der eine Bundeswasserstraße ist.

Leute, die sich für eine Lizenz in der Messestadt interessieren, dürfen vormerken: Bei der Zulassung privater Motorboote in Leipzig wird grundsätzlich auf Elektroantrieb orientiert.

Zur Antriebs-Situation auf dem Cospudener See schrieb das Amt: Hier dürfen kleine Elektromotorboote mit Gel-Akkumulatoren ohne Einzelgenehmigung betrieben werden, weil diese Nutzung mit einer Allgemeinverfügung geregelt wurde.

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