Neuseenland-Lexikon: „H“ wie LeipzigBoot „Henriette“

6 Mrz

„Henriette“:  Familien-/Volksvariante des LeipzigBootes. Laut Bootsbauer Reiner Kehr wurde die H. entwickelt, um „privaten Nutzern ein Familien-Boot zur Verfügung zu stellen, das jeder selber fahren kann. Ob er es kauft oder chartert: er kann damit selber fahren.“ Die „Henriette“ könne dem Bootsbauer zufolge führerscheinfrei durch das Leipziger Neuseenland bewegt werden. Kehr: „Hier braucht keiner einen Führerschein, denn die Pflicht besteht nur auf Bundes- und Landeswasserstraßen – die haben wir hier nicht.“

Die „Henriette“ hat eine Länge von 6,80 Meter – inklusive Motor. In der Breite misst sie 2,35 Meter und ist damit etwas breiter als das bisher bekannte LeipzigBoot. Das Wasserfahrzeug kommt mit einer Liegefläche von 1,90 x 1,40 Meter daher und soll Schlafplatz für zu vier Personen bieten. Entwickler Kehr zusammenfassend zur „Henriette“: „Ein offenes motorgetriebenes Fahrzeug mit der Option einer zeltartigen Überdachung, damit ähnlich wie dem Campinggeschehen Übernachtung und Wasserwandern möglich wird.“

In Sachen Antrieb wird auch weiterhin auf emmissionsarme Kraftpakete geachtet. Im Falle der „Henriette“ handelt es sich um einen auf Erdgas umgerüsteten Außenborder mit angeflanschtem Elektromotor. Das Zusatzaggregat wird laut Kehr gebraucht, „um den Floßgraben befahren zu können.“ Als Preis gab der Markkleeberger Bootsbauer auf der „Beach & Boat“ im Februar 2009 rund 65000 Euro brutto zu Protokoll.

www.ranaboot.de

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: