Aus Kohlegrube wird Musikmagnet: Endspurt-Geschichten vom „Highfield“-Umzug (2)

27 Apr

Fast viermal soviele Menschen wie üblich werden im Sommer in der Gemeinde Großpösna nächtigen, wenn es vom 20. bis zum 22. August zum ersten „Highfield“-Festival am Störmthaler See kommt. Der Standort ist neu. Auf dem Festivalgelände muss noch viel geschehen. L-IZ und Gemeindeverwaltung haben sich zum „Highfield“-Protokoll im Vorfeld verabredet. Einmal im Monat schreiben wir auf, wie es um die Vorbereitungen auf das Großereignis steht. Gesprächspartner auf Seiten der Organisatoren ist Daniel Strobel. Im normalen Leben ist er als Hauptamtsleiter der Gemeinde Großpösna unterwegs.

Störmthaler See: Blick zur Magdeborner Halbinsel.

Herr Strobel, was ist baulich in den ersten Aprilwochen fertig geworden, was wird als nächstes angegangen?
Strobel: Das Gelände ist jetzt durch die LMBV vollständig hergerichtet und die Verträge mit den Landwirten sind mittlerweile unter Dach und Fach. Diese haben bereits Gras eingesät, damit die für das Festival notwendige Grasnarbe im Sommer schon hinreichend fest verwachsen ist, um die tanzenden Besucher zu tragen. Der Zweckverband Wasser/Abwasser Bornaer Land konnte mittlerweile auch sicherstellen, dass eine vorhandene Wasserleitung für das Festival benutzt werden kann. Mit dem AZV Espenhain konnte die mobile Abwasserentsorgung geklärt werden. An baulichen Veränderungen steht auf dem Gelände nichts an, das Gras soll die Zeit zum Wachsen bekommen, die es benötigt. Die nächsten Veränderungen auf dem Gelände sind voraussichtlich erst der Aufbau durch Semmel Concerts im August.

Die Zufahrt zum Festivalgelände sollte einen eigenen Namen bekommen – wie haben Sie die Straße genannt?
Strobel: Unsere Gemeinderäte haben sich entschieden, die Straße – entsprechend ihrer alten Funktion – jetzt erst einmal „Alte F 95“ zu nennen. Wir wollen uns in Zukunft Gedanken machen, wie wir die am Störmthaler See entstehenden Straßen und Wege einem durchdachten Konzept folgend benennen werden. Ziel war jetzt erstmal nur die Benennung, damit Semmel Concerts eine Lieferadresse bekommt.

Zelten wird sehr wichtig sein – wie steht es um den Campingplatz, alles nur „Dixi“?
Strobel: Da in diesem Jahr die Ver- und Entsorgung des Geländes noch mit mobilen Einrichtungen erfolgen muss, könnte man dies auf den ersten Blick meinen. Es werden tatsächlich aber die bewährten Dusch- und Sanitärcontainer auf dem Zeltplatz eingesetzt. Die Festivalgäste werden die mobile Infrastruktur also gar nicht spüren, diese findet quasi hinter den Kulissen statt. Auf dem großen Campingplatz wird es für eilige Geschäfte ergänzend auch mobile Toiletten in ausreichender Anzahl geben müssen. Auf dem Festivalgelände selbst wird komplett mit Mobiltoiletten gearbeitet.

Wie bereiten sich die Großpösnaer Einwohner eigentlich auf das „Highfield“ vor?
Strobel: Bis jetzt ganz entspannt. Das bedeutet, dass wir als Verwaltung keine Besorgnis oder Beunruhigung der Bevölkerung verspüren, wie man dies vielleicht vermuten könnte. Eher eine neugierige Spannung, was da auf uns alle zukommt. Grundsätzlich ist die Stimmung positiv. Das gilt für die ganze Region.

Was gibt es in Sachen „Highfield“ im Moment noch zu vermelden – was habe ich vergessen zu fragen?
Strobel: Das Verkehrskonzept, ein ganz wichtiger Baustein der Vorbereitungen, steht jetzt kurz vor der Fertigstellung. Der Entwurf befindet sich derzeit in der Anhörung der betroffenen Kommunen. Eines ist klar, es wird durch den An- und Abreiseverkehr Einschränkungen nicht nur für die Anwohner, sondern auch für die Pendler geben, die an den An- und Abreisetagen bspw. die B 95 oder die S 242, die Straße zwischen Espenhain und Störmthal, benutzen wollen. Letztere wird wahrscheinlich für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Wir werden dazu frühzeitig informieren, damit sich jeder darauf einrichten kann und ggf. auf Alternativrouten ausweicht.

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