Großbaustelle Auewald: Ab Mittwoch auch der Probsteisteg gesperrt

15 Aug

(Archiv_15_08_br) Er kommt langsam, er kommt leise und er kommt mit vielen kleinen Schritten – der touristische Gewässerverbund Leipzig. Einmal fertig, soll man mit ihm und per Boot vom Leipziger Stadtzentrum bis zum Cospudener See und von da aus noch weiter ins Neuseenland gelangen können. Bis das aber möglich, müssen noch viele kleine Baustellen fertig werden.

Zwei davon befinden sich südlich des Schleußiger Weges. Zum einen das Connewitzer Wehr, dessen Neubau gerade Gestalt annimmt. Zum anderen der Probsteisteg. Auch er in den nächsten Monaten ein Bauplatz. Grund: Ersatzneubau. Die Brücke im Auwald überspannt die Pleiße etwa 170 Meter südlich des Connewitzer Wehres.


Der jetzt angegangene Neubau wird laut Stadtverwaltung „neben dem Rad- und Forstverkehr auch eine ausreichende Durchfahrtshöhe für Boote unter der Brücke gewährleisten.“ Dazu werde die vorhandene Stahlbetonbrücke zurückgebaut und eine Behelfsbrücke für Medienleitungen während der Bauphase errichtet. Der Neubau soll dem Rathaus zufolge aus einer rund 35 Meter langen Brücke bestehen. Zu den jetzt angegangenen Maßnahmen gehören auch der „Wegebau und landschaftspflegerische Arbeiten zur Uferbepflanzung an der Pleiße bzw. die Wiederherstellung beanspruchter Waldwege.“

Baubeginn ist der 19. August. Das Ende der Bauarbeiten ist für den Februar 2010 angepeilt. Der Ersatzneubau „Brücke Probsteisteg“ erfolgt Rathausangaben zufolge „im Rahmen des Verwaltungsabkommens zur Braunkohlesanierung“ und wird zu 100 Prozent durch den Freistaat Sachsen finanziert. Der Gesamtumfang beläuft sich auf rund 560.000 Euro. Vorhabensträger der Maßnahme ist das Kommunale Forum Südraum Leipzig. Projektträgerin ist die LMBV. Während der Bauarbeiten wird die Brücke Probsteisteg nicht befahrbar sein. Radfahrer und Fußgänger werden die Pleiße in dieser Gegend nur am Schleußiger Weg oder an der Hakenbrücke überqueren können. „Für die damit verbundenen Einschränkungen im Alltagsverkehr bitten wir um Verständnis“, hieß es abschließend dazu aus dem Rathaus.

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